
Empfingen. Vergangenes Wochenende waren die Konfirmanden von Pfarrerin Sylvia Unzeitig wieder zu Besuch bei den Benediktinern in Münsterschwarzach.
Elf Jungen und Mädchen aus Empfingen, Mühlheim und Renfrizhausen beschäftigten sich auf vielerlei Weise mit dem Thema "Gebet". Zuallererst durch die Praxis: am Samstag besuchte die Gruppe gemeinsam das Mittags- und Abendgebet der Mönche, die fünf Mal am Tag zu beten pflegen. Doch das innige Zwiegespräch mit Gott könne auf verschiedene Weise erfolgen, wie Unzeitig ihren Schützlingen klar zu machen versuchte, etwa durch Singen, Meditation oder auch durch schöpferisches Werken.
Eigenes Anhänge-Kreuz hergestellt
So stellten die Konfirmanden unter Anleitung von Mentorin Manuela Egeler ein eigenes Anhänge-Kreuz aus Speckstein her.
Höhepunkt der Freizeit ist aber, wie Unzeitig berichtet, immer die Begegnung mit einem "leibhaftigen" Mönch. Dieses Mal betreute Bruder Melchior die Gruppe und stand für Fragen gern bereit. Bei einem Rundgang durch die Abtei wurde den Jugendlichen bewusst, welch beeindruckende Arbeit die etwa 80 Mönche mit ihren vielen Wirtschaftsbetrieben leisteten.
Am Ende der Freizeit lobten die Konfirmanden einstimmig den Koch, Kirchengemeinderat Werner Müller, der zum ersten Mal mit dabei gewesen war.