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Empfingen Sakrale Gesänge und Volkslieder

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Wenn die Akustik der Empfinger Kirche St. Georg und der Gesang der Don Kosaken, auch wenn es nur sieben Chormitglieder sind, aufeinandertreffen, ist ein toller Hörgenuss sicher.

Em pfingen. Die Maxim Kowalew Don Kosaken haben am Sonntag in der Kirche St. Georg ein festliches Konzert gegeben. Auf dem Programm standen in einem ersten Teil sakrale Gesänge der russisch-orthodoxen Liturgie, im zweiten Teil russische Volkslieder.

Die Leitung hatte Viacheslaw Yeromin. Im ersten Teil kamen zu Gehör "Großer Gott", "Die Seligpreisungen" mit einem Solo von Dimitrij Belov, "Lobet den Namen des Herrn", "Wir singen Dir oh Herr", "Suliko – ein Volkslied aus Georgien", "Eine Klosterlegende", "Abendglocken – ein schönes und weltbekanntes russisches Lied", "Ave Maria", "Ich bete an die Macht der Liebe" mit einem Solo von Dirigent Viacheslav Yeromin. Mit "Auf viele Jahre" sangen die Don Kosaken auf die Gesundheit der Konzertbesucher.

Russische Melodien erklingen zur Freude des Hörers

Während im ersten Teil alle Don Kosaken eine ernste Mimik zeigten, huschte im zweiten Teil immer wieder ein Lächeln über ihr Gesicht, kamen doch russische Volkslieder zu Gehör, begleitet von einem Akkordeon, so "ein junger Kosak spaziert am Don", "Eintönig klingt das Glöcklein", den Kosakenmarsch "Hinter dem Don", "Der Kapitän", den Kosakenmarsch "Grüner Frühling", "Stenka Rasin" und den Kosakenmarsch "Marusja". Mit "Kalinka", das von den Konzertbesuchern mit rhythmischem Klatschen begleitet wurde, endete ein hörenswertes Konzert. Mit stehendem Applaus ließ man die Don Kosaken nicht ziehen ohne zwei Zugaben. Zu erfahren war noch, dass die Don Kosaken, insgesamt 14 Mann stark, im Jahr 300 Konzerte geben. Im Winter haben sie sich in zwei Gruppen aufgeteilt.

Der in Danzig geborene Diplomsänger Maxim Kowalew konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule, Geigenunterricht zu nehmen. Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, dass sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur des großen Landes im Osten früh geweckt. Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg. Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, die ihn für sein weiteres Leben prägten.

Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, dass auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad "Magister der Kunst".

Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opern-Engagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opern-Engagements, sang er in Westeuropa, den USA und Israel. Er sang unter anderem im Ural- und Wolga-Kosaken-Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der Dirigent des Don-Kosaken-Chores Sergej Jaroff. Erst 1994 sang er in einem Chor, aus dem sich die Maxim Kowalew Don Kosaken entwickelten. Kowalew sieht es als seine Aufgabe, russische Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis vom Geiste eines einstigen Russlands zu geben.

Maxim Kowalew verfolgt bis heute seine persönliche Aufgabe, die russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen. Der stimmgewaltige Sänger fühlt sich dem Geiste eines alten, unvergänglichen Russlands verpflichtet. Dabei ist ihm besonders wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr Gesangstalent der Öffentlichkeit zu präsentieren, so wie jetzt beim Konzertabend in Empfingen.

 
 

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