Empfingen (from). Auf schwarze Zahlen beim gemeindeeigenen Forst hofft Bürgermeister Albert Schindler nach wie vor, wie er in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend schmunzelnd feststellte.

Im Forstjahr 2012 hat dies erneut nicht geklappt. Aber immerhin erzielte man, wie Revierförster Achim Walter dem Gemeinderat am Dienstagabend mitteilte, ein deutlich besseres Ergebnis, als ursprünglich geplant. Unter dem Strich bleibt nach vorläufiger Rechnung ein Minus von etwa 5000 Euro, erwartet worden war ein Defizit von 12 500 Euro.

Besser wird es nicht. So sieht der Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2013 ein Minus von 18 900 Euro vor. Die Einnahmen über die Holzernte setzt Walter mit 36 400 Euro an, wobei die Ernte auch Kosten in Höhe von 22 500 Euro verursacht.

Ein großer Batzen macht die Kulturpflege mit 16 500 Euro aus. Des Weiteren schlagen auf der Kostenseite Bestandspflege (3600 Euro), Erschließung (5000 Euro) und Verwaltungskosten (5200 Euro) zu Buche.

Was das Brennholz anbetrifft, ist laut Walter die Nachfrage größer als das Angebot. Der Wildverbiss sei zufriedenstellend. Im vergangenen Jahr habe es keinerlei Sturmholz gegeben. Und unter dem Einschlag von insgesamt 610 Festmetern seien gut 22 Festmeter mit Insektenbefall gewesen. Zur Wildschadenskasse meinte Walter, dass diese von den Förstern noch nicht angetastet worden sei.

Bürgermeister Albert Schindler hofft weiterhin auf eine "schwarze Null"

Was den Einschlag im nächsten Jahr angeht soll der Schwerpunkt der insgesamt geplanten 735 Festmeter in den Bereichen Häder, Ameisenloch und Buckenloch erfolgen, wie Achim Walter den Gemeinderäten darstellte.

Abschließend meinte Albert Schindler, dass es natürlich nach wie vor das Ziel sei, eine "schwarze Null" zu erwirtschaften.

Das Geld gebe er gerne und ungerne aus, bekannte er freimütig, um dann sogleich mit einem Augenzwinkern festzustellen: "Die Waldbesitzer sind die Ölscheichs von morgen."