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Empfingen Kriminalkommissar als Bürgermeister?

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Kriminalhauptkommissar Uwe Schmid war zu Gast bei der katholischen Seniorengruppe Empfingen. Foto: Baiker Foto: Schwarzwälder-Bote

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"Seien Sie misstrauisch, hören Sie auf ihr Bauchgefühl", so ein wichtiger Rat von Kriminalhauptkommissar Uwe Schmid vom Polizeipräsidium Tuttlingen, Dienstsitz Polizeirevier Freudenstadt, an die Senioren in Empfingen.

Empfingen. Die katholische Seniorengruppe Empfingen hatte Uwe Schmid zum Thema "Tipps gegen Tricks" in die Georgsstube des katholischen Gemeindehauses eingeladen.

Schmid stellte sich vor. 36 Jahre im Polizeidienst, davon nunmehr zehn Jahre in der Kriminalprävention und technischen Prävention tätig.

Dann ging Schmid auf Trickbetrügereien ein. Hier gehe es vor allem darum, Vertrauen zu erschleichen, dadurch ins Gespräch kommen, damit in die Wohnung zu kommen, und schon habe man als Opfer verloren.

Schmid fragte gleich, warum wohl Senioren eine wichtige Zielgruppe für solche Leute sind. Gutgläubig, hilfsbereit, so einige Antworten. Für Schmid war aber noch eine andere Begründung wichtig, auf die er näher einging: "Weil sie Geld haben." Angesichts der niedrigen Zinsen bei Banken ist man oft nicht mehr bereit, Geld dem Sparbuch anzuvertrauen, verstaut es lieber zuhause unter der Matratze oder in einer Geldkassette.

Schmid nannte mehrere Tricks, mit denen Betrüger ans Geld kommen wollen, so der Enkeltrick, angeblicher Polizist, angeblicher Behördenvertreter. Senioren, die eigentlich wissen, dass sie vorsichtig sein müssen, gerieten schnell unter Druck und könnten dann nicht mehr richtig reagieren.

Anonyme Fälle

Schmid stellte einige anonyme Fälle vor, vor allem von Senioren, darunter eine ältere Dame, die von einer wildfremden Frau angesprochen worden sei. Sie sei in die Wohnung reingelassen und zum Kaffee eingeladen worden und schon fehlte Geld und Schmuck. Ein Fall handelte sich um den Verkauf von Teppichen für mehrere Tausend Euro, wobei der Wert bei wenigen hundert Euro lag.

"Nie Fremde in die Wohnung lassen", so ein wichtiger Ratschlag von Schmid. Zuerst schauen, wer draußen ist, sei besser. Auch vor Einkaufsmärkten müsse man aufpassen. Können sie mir ein Zwei-Euro-Stück wechseln, und schon sei es passiert.

Während dieses Vortrags, bei dem auch die Zuhörer sich immer wieder meldeten, hieß es immer wieder: "Seien Sie misstrauisch, hören Sie auf ihr Bauchgefühl. Nichts unterschreiben, nichts kaufen, den Geldbeutel nie herausziehen, sondern stecken lassen, nicht viel Bargeld mit sich rumtragen. Melden Sie es der Polizei, wenn etwas außergewöhnlich ist." Schmid am Ende dieses sehr informativen Vortrages: "In Empfingen sind wir trotz Schattenseiten noch im Paradies."

Auf die Frage von Schmid, ob es noch eine Frage gibt, meldete sich Rita Hauser und fragte humorvoll Uwe Schmid, ob er nicht Empfinger Bürgermeister werden möchte. Dies sei auch ein Zeichen, dass man sich in Empfingen doch viele Gedanken macht um den zukünftigen neuen Bürgermeister oder die Bürgermeisterin.

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