Empfingen Kompetenzzentrum in Warteschleife

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Von Joachim Frommherz

Empfingen. Klaus Lang sitzt auf glühenden Kohlen. Er will endlich durchstarten mit der von ihm entwickelten Sonnenfolie und seiner Firma HelioVital. Ein in der Region verankertes Kompetenzzentrum soll dabei helfen. Indes: Für die Realisierung fehlt aber noch das Geld.

Das liegt jedoch weniger an Lang, sondern vielmehr an den Investoren, die ihre Unterstützung zugesagt haben aber mit der Zahlung längst überfällig sind, wie er feststellt. Ein Umstand, weswegen Lang "am Rad dreht". Denn die Reaktionen auf seine Folie seien "bombastisch". Er wolle die Sonne nutzbar machen als Naturheilmittel, erklärt er das Ziel seines Schaffens.

Und das scheint ihm zu gelingen: Jüngste Rückmeldungen aus der Medizin seien allesamt positiv, so Lang. Von dort heiße es: "Wir müssen loslegen". Auch eine große Hotelkette zeigt sich begeistert und ist stark interessiert, Langs Folien beispielsweise über Terrassen, Spielplätze, am Pool und Strand zu spannen.

Eine weitere Idee, die an ihn herangetragen wurde, ist die Beschattung von Aufenthaltsbereichen in Freibadbetrieben und Thermen. Demnach hat der Empfinger Tüftler also genügend Investitionspotenzial. Doch weil die Gelder bisher nicht kommen, liegt das Kompetenzzentrum vorerst auf Eis und mit ihm die Verbreitung der Folie. Sobald die ersten finanziellen Zusagen auf seinem Konto eingegangen seien, könne es sofort los gehen, verspricht Klaus Lang. Schließlich, so verdeutlicht er, mag er es gar nicht – ohne seine Schuld – als "Spruchbeutel der Nation" dazustehen. So nervt es ihn am meisten, die geweckten Erwartungen momentan nicht erfüllen zu können, obwohl diese erfüllt werden könnten, könnte er sich auf seine Investoren verlassen.

Wie die Folie von Lang in der Praxis funktioniert, davon konnte sich Karin Tielmann, Leiterin des Kindergartens "Kleine Strolche" in Empfingen, ein Bild machen. Seit dem August vergangenen Jahres – also seit über einem Jahr – hängt eine HelioVital-Sonnenfolie über dem Sandkasten. Ihre Erfahrung damit: äußerst positiv.

"Die Kinder setzen sich gerne unter die Folie", meint Tielmann. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Sonnenschutz sei unter der HelioVital-Folie nicht so heiß und heller. Einen Schutz vor Sonnebrand gebe es auf jeden Fall, so Tielmann. Optimaler, so gibt sie zu, wäre es natürlich, wenn man die Kinder überall schützen könnte. Mit dem Sandkasten habe man allerdings die sinnvollste Stelle gefunden, da sich die Kinder dort am Längsten aufhalten. Im Gegensatz zu Schaukel oder Rutsche, die Kinder kürzer nutzen.

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