Von Jürgen Baiker

Empfingen. Aus der tiefverschneiten Schwäbischen Alb kamen sie gern in den tief verschneiten Schwarzwald nach Empfingen in die St. Georgs-Kirche, um die vielen Konzertbesucher in die besinnliche Advents- und Weihnachtszeit mitzunehmen: der Gospelchor "Friends".

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Wilfried Brenner begrüßte auch im Namen des kirchlichen einladenden Baufördervereins. "Lassen sie sich anstecken von den herrlichen Gospels", so Brenner. Der Gospelchor "Friends" aus Ofterdingen, der dortigen evangelischen Kirche zugehörend, besteht aus über 50 Sängern, geleitet von Anton Rogenstein.

Seit 15 Jahren gibt es das Ensemble. Sie verstehen es bei ihren Konzerten, die Zuhörer emotional mitzunehmen. Begeisterung auf beiden Seiten war zu spüren und zu sehen. Sei es die Mimik in den Gesichtern der Chormitglieder und die Gestik der Hände, die nochmals dazu beitrugen die Ausdruckskraft der Lieder zu verstärken oder das rhythmische Mitklatschen der Konzertbesucher – es war Begeisterung Nonstop.

Zu jedem der 14 Lieder, die bis auf eines in englischer Sprache waren, gab es eine nachdenkliche Einführung von Anja Wulle und Heike Speidel, die aber auch deutlich machte, wie wichtig der Glaube an Gott, der gelebte Glaube für jeden einzelnen ist und sein sollte.

Kraftvoll und mit voller Stimme präsentierten die Sängerinnen und Sänger mit innerer Begeisterung die einzelnen Lieder. Immer wieder gab es auch wundervolle Solovorträge, im Hintergrund vom Chor begleitet, so von Anna-Lena Speidel, Daniela Binder, Maxi Wagner.

Anton Roggenstein begleitete den Chor am Keyboard. Martin Schidlo schlug den Takt dazu am Cajon.

Ohne Zugabe durfte der Gospelchor nicht gehen. Mit "Oh happy day" und ein "Quodlibet", bei denen die Konzertbesucher mit eingebunden wurden, verabschiedete sich der Gospelchor aus Ofterdingen.