Eishockey Ohne "Schwani" geht bei Wild Wings Future nichts

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Foto: Kienzler

Die Schlusssirene tönt. Die U10-Spieler der Wild Wings verlassen das Eis. Nur "Schwani" liegt noch einsam auf dem Tor und wäre fast vergessen worden. Aber Silas hat es noch gemerkt, schnell läuft er zurück und zieht den übergroßen Stoff-Schwan, fast so groß wie mancher Spieler, von seinem angestammten Platz. Und ab geht es mit dem Maskottchen in die Kabine.

Eben hat das Team beim EBW-Turnier gegen den EHC Freiburg und Stuttgart gespielt. Ob gewonnen oder verloren wurde, weiß keiner so genau, denn in dieser Altersklasse geht es nicht um Tore, Sieg oder Niederlage, sondern rein um den Spaß.

Trainer Lukas Smolka bringt es auf den Punkt

"Ich bin zufrieden, das Wichtigste ist, dass wir sehr gut gespielt haben. Beim nächsten Spiel müsst ihr einfach wieder kämpfen, laufen und spielen." Trainer Lukas Smolka sagt nicht viel in der Kabine, aber bringt es auf den Punkt.

Nach der kurzen Ansprache sitzen die 20 jungen Schwäne auf ihren Bänken. Die Stimmung ist gut. Kein Wunder, denn jetzt gibt es erst einmal eine Stärkung: Getränke – sowie Bananen- und Apfelstücke. Die Jungs und das einzige Mädchen werden bestens von Eltern und Betreuern versorgt. Beim Fotografieren werden Faxen gemacht. Irgendwo liegt ein Smartphone, aus diesem dröhnen stampfende Hip-Hop-Rhythmen durch den Raum. Die Pause ist nicht sehr lange, jetzt noch schnell ein Teamfoto, Helm auf und ab zum nächsten Spiel. Aber nicht ohne den Schlachtruf "Let’s go Schwaben, let’s go". Alle brüllen aus Leibeskräften. Außer Schwani, der ruhende Pol der Mannschaft.

Nun heißt der Gegner Esslingen. Zwei Spielfelder gibt es, jeweils quer zur Eisbahn geht es hin und her. Die Wild Wings legen furios los, kommen richtig in Fahrt. Nach kurzer Zeit spielt sich fast alles vor dem Tor der Esslinger ab – die Jungschwäne haben so richtig Spaß. "Möööp", schon wieder schreit die Sirene. Wie auf Knopfdruck stürmen die Teams vom Eis und es wird einmal komplett durchgewechselt. Alle 60 Sekunden geht das so. Fliegender Blockwechsel heißt das in der Eishockeysprache. Trainer und Betreuer sind ständig dabei zu motivieren, zu tadeln oder einfach zu schauen, dass richtig gewechselt wird.

Gefühlt sieht es in diesem Spiel sehr gut aus für die Schwenninger U10. Ein Jubel jagt den nächsten. Lukas Smolka sieht auch zufrieden aus. Nach dem Spiel stürmen alle zu ihrem Torhüter, im großen Pulk bekommt er das verdiente Lob seiner Mitspieler. Und Schwani? Er darf wieder vom Tor runter, auch er hat einen guten Job gemacht.

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