Eisenbach/Breisgau-Hochschwarzwald. Bei einer Verpuffung in einem Einfamilienhohnhaus ist in der Nacht zum Donnerstag in Eisenbach ein Mann ums Leben gekommen. Laut Polizeiangaben war die Explosion um kurz vor vier Uhr in der Frühe kilometerweit zu hören. Der getötete 28-jährige hinterlässt eine Frau (32) und zwei Kinder im Alter von zwei und sieben Jahren, die während dem Geschehen im Haus anwesend waren und das Unglück überlebten. Derzeit werden sie psychologisch betreut.

Nach den bisher vorliegenden Untersuchungsergebnissen ist von einer Selbsttötung des 28-Jährigen auszugehen. Drei Feuerwehren, mehr als 20 Rettungskräfte, zwei Notärzte, zwei Notfallseelsorger und ein Vertreter des THWs waren eingebunden. Das Haus der Familie wurde durch den Druck der Gasexplosion so stark beschädigt, dass die Hauswände nach außen gedrückt wurden und das Gebäude vermutlich abbruchreif ist: Zurzeit ist es akut einsturzgefährdet.

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Eine genaue Schadenshöhe könne man derzeit allerdings noch nicht benennen, so Schmid weiter. Die Ermittler der Kripo waren am gestrigen Donnerstag noch mit dem Fall beschäftigt.