Von Manfred Köncke Egenhausen. Seit 40 Jahren engagiert sich Oberlöschmeister Eugen Küstermann in der Freiwilligen Feuerwehr Egenhausen. Bei der Hauptversammlung zeichnete Kreisverbandsvorsitzender Klaus Ziegler den Gerätewart mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold aus.

In diesem Jahr fanden bisher 22 reguläre und acht Sonderübungen statt. Viermal mussten die 32 Aktiven – 30 Männer und zwei Frauen – ausrücken. Unter anderem wurde ein Kaminbrand im Stauchberg gelöscht und das Ausbreiten des Feuers bei einem Fassadenbrand in der Schreinerei Wolf verhindert. Kommandant Ingo Wassilowski unterstrich in seinem Bericht die Notwendigkeit kontinuierlicher Fort- und Weiterbildung von Maschinisten, Atemschutzträgern und anderen Einsatzkräften. Zwei neue Gruppenführer konnte er bei der Hauptversammlung begrüßen. Obwohl die Mannschaftsstärke noch ausreicht, macht sich Wassilowski bereits Gedanken über die Nachwuchsrekrutierung, "weil immer weniger Kinder geboren werden".

Die Angehörigen der Jugendfeuerwehr haben sich zu 18 Übungen getroffen, informierte Leiter Ehnis Savanovic. Treffpunkte waren unter anderem das Wasserrad in Simmersfeld und der Brandcontainer in Altensteig. Einmal war auch die Rettungshundestaffel mit dabei. Zurzeit kümmern sich sechs Betreuer um 22 Jugendliche. Demnächst wird der Grundschule Egenhausen ein Besuch abgestattet, um Auskünfte über das Thema Brandschutz zu erteilen.

Schriftführer Christian Hammer erinnerte an die Hauptübung am 24. März, als angenommen wurde, dass im Hubeweg ein Auto und ein Traktor zusammenstoßen, und an den Aufenthalt im Feuerwehr-Hotel St. Florian in Titisee-Neustadt. Für nächstes Jahr ist ein Ausflug in eine Besenwirtschaft geplant. Tanja Mayer erstattete ihren ersten Kassenbericht – und wurde von den Prüfern für die ordnungsgemäße Verbuchung von Einnahmen und Ausgaben gelobt.

Zur diesjährigen Hauptversammlung sei er besonders gern gekommen, erklärte Bürgermeister Frank Buob. Der Grund: Außer Akkus für die Handlampen habe die Feuerwehr 2012 keine weiteren Wünsche geäußert.

Kreisverbandsvorsitzender Ziegler hat mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, das die Anschaffung von Rauchmeldern in die Landesbauordnung aufgenommen wird. Unabhängig davon sollte jeder Hausbesitzer und Mieter freiwillig Vorsorge treffen und solche Geräte installieren: "Sie kosten 15 bis 20 Euro und retten Menschenleben."

Dass die Kreisfeuerwehrjugend Calw zwei Tage lang auf der Landesgartenschau in Nagold organisatorische Aufgaben übernommen hat, ist für Stoll nicht selbstverständlich. Vorsitzender Jochen Becker nahm stellvertretend die Glückwünsche des Verbandsvorsitzenden entgegen.

Nachdem sie die Grundausbildung abgeschlossen und den Funkerlehrgang absolviert haben, wurden Max Großmann, Philipp Walter und Robert Tschöke bei der Hauptversammlung zu Feuerwehrmännern befördert. Die Ernennung zum Hauptfeuerwehrmann erhielten Jochen Becker und Michael Schuler. Löschmeister sind jetzt Martin Günthner und Ehnis Savanovic, Hauptlöschmeister Georg Rath, Hans-Peter Seeger sowie Reinhold Stickel. Bürgermeister Buob und Kommandant Wassilowski sprachen Glückwünsche aus – eine Flasche Wein für jeden gab es obendrein.