
Von Daniela Schweikardt Egenhausen. Formell zugestimmt haben die Egenhäuser Gemeinderäte in ihrer Sitzung auch dem Jahresabschluss 2010 der gemeindlichen Wasserversorgung, die als Betrieb gewerblicher Art geführt wird und demzufolge eine Gewinn- und Verlustrechnung ausweist.
Bürgermeister Frank Buob ergänzte, dass der Verlust zwischenzeitlich mehr als 45 000 Euro beträgt und dass die Kostendeckung lediglich bei 85 Prozent liegt. Spätestens für das Jahr 2013 will er dem Gemeinderat eine Neukalkulation des bisher sehr günstigen Wasserpreises von 1,50 Euro pro Kubikmeter zur Beratung vorlegen.
Einer Bezuschussung der künstlichen Rinderbesamung stimmten die Gemeinderäte für weitere drei Jahre zu. Entsprechend der bisherigen Handhabung soll diese Freiwilligkeitsleistung der Gemeinde als Würdigung an die Landwirte, die durch ihre Tätigkeit auch die Landschaft pflegen, weitergeführt werden.