
Von Daniela Schweikardt Egenhausen. In der letzten Sitzung des Jahres legte der Gemeinderat Egenhausen den finanziellen Rahmen für das nächste Jahr fest und beschloss den Haushaltsplan der Gemeinde für das Jahr 2012.
Als wichtigste Baumaßnahme ist der Ausbau des Brückenweges vorgesehen. Sofern es mit den beantragten Zuschüssen klappt, ist auch die Sanierung des Proberaums im Plan, ebenso die Erneuerung der Bestuhlung in der Silberdistelhalle. Der Löwenanteil von 700 000 Euro ist für Grunderwerb für das neue Baugebiet "In den Gärten" vorgesehen. Das waren aber dann schon die größeren Investitionen im Vermögenshaushalt, der 1 670790 Euro umfasst. Zum Ausgleich will die Gemeinde gut 900 000 Euro aus ihren Rücklagen entnehmen, doch wie Bürgermeister Frank Buob betonte ist das Geld nicht verloren, sondern findet seinen Gegenwert in den erworbenen Grundstücken. Im Verwaltungshaushalt, der die laufenden Kosten abdeckt, sind insgesamt 3 453 550 Euro vorgesehen. Er liegt damit geringfügig höher als im Vorjahr. Rund 250 000 Euro erwirtschaftet die Gemeinde als freie Spitze, die dem Vermögenshaushalt zugeführt werden können. Insgesamt stellt sich die Finanzlage der Gemeinde Egenhausen nach wie vor sehr positiv dar: Die Kommune bleibt schuldenfrei, verfügt noch über ausreichende Rücklagen und das bei einen hohen Stand der Aufgabenerfüllung und für die Bürger positiven Eckpunkte wie gebührenfreiem Kindergarten und dem niedrigsten Hebesatz für die Grundsteuer B in Baden-Württemberg (200 Prozentpunkte). Gemeinderat Hans Kern stellte fest, dass das ein solide aufgestellter Haushaltsplan sei dem er gerne zustimme und seine Ratskollegen schlossen sich an.
Dass im zu Ende gehenden Jahr in Egenhausen einiges bewirkt werden konnte, rief Rathauschef Frank Buob in seinem kurzen Jahresrückblick in Erinnerung: Der Feuerwehr konnte ein neues Fahrzeug übergeben werden, das Mischgebiet "Freudenstädter Straße" wurde erschlossen, Parkplätze in der Ortsmitte angelegt und ein leistungsfähiges Breitbandnetz in der Gemeinde eingerichtet.
Buobs Dank galt nicht nur dem Gemeinderat und den Gemeindemitarbeitern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, sondern besonders den Bürgern, die sich in vielerlei Hinsicht in Egenhausen einbringen und damit die Gemeinde mit Leben erfüllen. Gemeinderat Hans Kern nahm das auf und besiegelte mit seinem – schon traditionellen – Handschlag sein Dankeschön an den Rathauschef für dessen Einsatz, als maßgeblich Verantwortlicher dafür, das Egenhausen rundum gut aufgestellt ist.