Dunningen (psh). Während sich Bürgermeister Gerhard Winkler beim Bürgertreff in seinem Rückblick aufs fast abgelaufene Jahr diesem aus der Sicht der Verwaltung näherte (wir berichteten), zeigte Bürgermeisterstellvertreter Karl-Heinz Bantle anschließend die Schlüsselentscheidungen des Gemeinderats auf.

Bantle nahm ebenso wie Winkler zunächst Bezug auf die allgemeine wirtschaftliche Situation der Gemeinde, die wie viele andere in der Finanzkrise mit steigenden Kosten und einbrechenden Steuereinnahmen zu kämpfen habe. Gleichwohl lasse sich in den Bau- und Gewerbegebieten eine rege Bautätigkeit feststellen.

Wichtige Beschlüsse des Gemeinderats betrafen, so Bantle weiter, die Sanierung des Bodens in der Dunninger Festhalle, die Umgestaltung des Kindergartens und die Anlegung von sechs neuen Grabfeldern auf dem Friedhof. Der Gemeinderat habe schließlich auch dem Beitritt zum Gewerbeflächen-Pools zugestimmt.

Erfreulich seien die Fortschritte beim Bau der Ortsumgehung. Als Erfolgsgeschichte entpuppe sich immer mehr die Schul- und Gemeindebücherei unter der Trägerschaft des Dunninger Forums. Ein gutes Ergebnis habe der Gemeindewald gebracht. Bantle erwähnte aber auch den anstehenden umfangreichen Sicherungshieb an der Bundesstraße im Umfang von fast 3500 Festmetern auf einer Fläche von 6,5 Hektar.

Besonders hob Bantle in seinem Rückblick die Beschlüsse zur Ortschaftsverfassung hervor. Die Abschaffung des Seedorfer Ortschaftsrats zeige in seinen Augen deutlich, dass Dunningen zusammenwachse. Diesem Beschluss schrieb Bantle geradezu "historische Bedeutung" zu. Ebenso erwähnte er bei der Beschreibung der Tätigkeit des Gemeinderats die Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr und eines Dienstfahrzeuges für den Bürgermeister. Zudem habe der Gemeinderat beschlossen mehreren Vereinen auf deren Antrag hin mit Zuschüssen unter die Arme zu greifen. Der Gemeinderat habe auch im vergangen Jahr wichtige und richtungsweisende Entscheidungen getroffen, zeigte sich der Bürgermeister-Stellvertreter überzeugt. "Wir haben einiges auf den Weg gebracht", so Bantle. Indes, die Zeit der großen Bauvorhaben sei vorbei. Jetzt gehe es darum, die vorhandene Infrastruktur zu erhalten.