Dunningen. Ein intensives Programm hatten die Schüler der Klasse R 9e und ihre französischen Partner aus dem "Collège de Fortschwihr" bei Colmar zu bewältigen.

Zunächst besuchten die deutschen Schüler mit ihrer Klassen- und Französischlehrerin Annette Bunzel ihre französischen Briefpartner im Elsass. In den Familien lernten sie den Alltag im Nachbarland kennen und stellten fest, dass er sich eigentlich nicht so sehr von dem in ihrer Heimat unterscheidet. Bei Sport und Spiel kamen sich die Jugendlichen beider Länder rasch näher, so dass bei einer Stadtrallye im nahen Colmar und einem Besuch im Bartholdi Museum die Verständigung schon recht gut klappte.

Auf der gemeinsamen Rückfahrt der deutsch-französischen Gruppe nach Dunningen wurde der Gedanke der Völkerverständigung und der gemeinsamen Gestaltung der Zukunft durch einen Besuch beim Europäischen Parlament in Strasbourg zum Mittelpunkt.

Nach einem Stadtbummel durch die malerische Altstadt und einer Schiffsrundfahrt konnten die Gastfamilien aus Dunningen und Umgebung am Abend sowohl ihre Kindern als auch die französischen Gäste begrüßen.

Ein kurzes Hineinschnuppern in den Unterricht an der Eschachschule ließ Unterschiede im Schulsystem deutlich werden, die den jungen Franzosen vorher wohl nicht so bewusst gewesen waren. Etwas Heimatgeschichte wurde bei einem geführten Rundgang durch Rottweil vermittelt, bevor am letzen Tag des Austausches nach einer Besichtigung der Schokowerkstatt der Firma Ritter in Waldenbuch die Landeshauptstadt Stuttgart Gelegenheit zum Bummeln und Einkaufen bot.

Ein gemeinsames Abendessen bildete den richtigen Abschluss einer ereignisreichen Woche, bei der beide Seiten viel mehr über ihre Nachbarn lernten, als es im Unterricht je möglich gewesen wäre.