Dunningen Der Klimawandel ist angekommen

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Abteilungsauschuss der Einsatzabteilung Dunningen (von links): Gesamtkommandant Volker Hils, Kassierer Dominik Mauch, Ralf Schlayer, Kassenprüfer Klaus Burri, Heiko Birk, Friedwald Ganter, Abteilungskommandant Steffen Hils, Andreas Loga und der stellvertretende Abteilungskommandant Armin Straub. Es fehlt Daniel Spengler. Foto: Feuerwehr Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Versammlung der Feuerwehr-Einsatzabteilung Dunningen war geprägt vom Wechsel des Abteilungskommandanten sowie zahlreichen, zum Teil sehr anspruchsvollen Einsätzen.

Dunningen. Abteilungskommandant Steffen Hils begrüßte im Feuerwehrhaus Dunningen auch Abordnungen der Abteilungen Seedorf und Lackendorf, der Jugendfeuerwehr und der Alterswehr. Gekommen waren auch Gesamtkommandant Volker Hils sowie Bürgermeister-Stellvertreter Helmut Faller.

In seinem Bericht hob Steffen Hils vor allen Dingen die Arbeiten vor und hinter den Kulissen sowie die hohe Zahl von 76 Einsätzen im abgelaufenen Jahr hervor. Projekte wie die Ausarbeitung einer neuen Alarm- und Ausrückeordnung, die eine Alarmierung im Sinne des Betroffenen auch über Gemeindegrenzen hinweg ermöglichen, werden fortgesetzt. Die Ersatzbeschaffung neuer Einsatzjacken wie auch die Einführung einer Verwaltungssoftware seien weiter vorangetrieben worden.

Einen Meilenstein für die Feuerwehr stellt die Beschaffung eines "Gerätewagens Transport" dar. Der Klimawandel sei auch in Dunningen angekommen, so Hils. Besonders die wetterbedingten Einsätze, Wald- und Flächenbrände bis hin zu einem großen Unwettereinsatz mit allein 46 Einsatzstellen hatten die Einsatzkräfte gefordert. Aber auch technische Hilfeleistungen, hier erwähnte er besonders den schweren Verkehrsunfall Ende November. Zudem markierten Brandeinsätze in Gewerbebetrieben die Einsatzschwerpunkte.

Ein Großteil der Einsätze wurde in Zusammenarbeit mit den anderen beiden Einsatzabteilungen bewerkstelligt, hierbei sei besonders die gute Zusammenarbeit erwähnenswert. Hils dankte den Gerätewarten, die vor allen Dingen immer wieder das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 kurzfristig in Eigenleistung reparierten. Der Gemeinde würden dadurch immense Kosten erspart. Hier stehe eine Ersatzbeschaffung, verbunden mit baulichen Veränderungen am Feuerwehrhaus ganz oben auf der Agenda, so Hils weiter. Abschließend gab er einen Ausblick auf das Jahr 2016 und das 150-jährige Jubiläum vom 1. bis 4. Juni 2018.

Abteilungsschriftführer Ralf Hemminger berichtete in launigen Worten von Ereignissen und Einsätzen des vergangenen Jahres, unterstützt durch Bilder.

Die Mannschaftstärke beträgt aktuell 48 Einsatzkräfte, einschließlich einer Frau und drei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, die in die Einsatzabteilung übernommen werden. Diese werden nach weiteren Ausbildungen in den kommenden zwei Jahren die Einsatzkräfte verstärken. Etliche Feuerwehrmänner besuchten im abgelaufenen Jahr auf Kreisebene Lehrgänge. Volker Hils und Steffen Hils wurden an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal zum Zugführer weitergebildet.

Abteilungs-Kassierer Dominik Mauch musste von einem kleinen Minus in der Kameradschaftskasse berichten. Bürgermeister-Stellvertreter Helmut Faller übermittelte das Grußwort des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung. Er bedankte sich nicht nur für die Arbeit als Feuerwehr, sondern auch für den Einsatz zum Allgemeinwohl der Gemeinde. Lobenswert sei die gut funktionierende Zusammenarbeit aller drei Einsatzabteilungen und die hervorragende Ausarbeitung und Präsentation der Feuerwehrkonzeption 2020. Die Feuerwehr sei hier auf einem guten Wege mit Präzision und Willen und die Gemeinde werde im Rahmen der Möglichkeiten den Anforderungen entsprechen, versprach Faller.

Anschließend konnte er das Kommando einstimmig entlasten.

Die durch Helmut Faller geleiteten Wahlen gingen reibungslos und schnell über die Bühne, so wurden alle fünf Beisitzer im Abteilungsausschuss mit überragendem Ergebnis für weitere fünf Jahre wiedergewählt.

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