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Dotternhausen Plettenberg-Abbau: Unzufrieden mit Votum

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Der Plettenberg-Plan mit den Abbaugrenzen des Gemeinderats. Foto: Visel

Dotternhausen - Nicht zufrieden sind die Initiatoren des Bürgerbegehrens Plettenberg mit der Entscheidung des Gemeinderats, einen Bürgerentscheid über die vom Gremium vorgeschlagenen Maximalgrenzen der Steinbruch-Erweiterung abzuhalten.

"Die Bürger können dabei doch über gar nichts entscheiden", betont Norbert Majer und kritisiert, dass Gemeinderat und -verwaltung "den Plettenberg für den Abbau freigeben". Die Bürger würden "verarscht", meint der ehemalige Bürgermeister. Nun werde man "nüchtern beraten und rechtlich abklären", wie es weitergehen soll. Man werde den Beschluss nicht ohne weiteres akzeptieren. Majer schließt nicht aus, mit einem weiteren Bürgerbegehren dagegen vorzugehen. Immerhin habe man im Bemühen um den Erhalt des Plettenbergs schon viel erreicht: "Wir kommen mit kleinen Schritten voran."

So werde auch darum gekämpft, Einsicht in den Pachtvertrag von 1952 zu erhalten, die Bürgermeisterin Monique Adrian bisher verweigere. Man wolle sich unter anderem davon überzeugen, ob darin tatsächlich festgeschrieben sei, dass die Grenzen im Einvernehmen mit Holcim ausgehandelt werden müssen. Majer: "Die Gemeinde ist Eigentümerin der Fläche und kann über die Grenzziehung entscheiden." Er moniert, dass mit den Genehmigungen aus den Jahren 1977 und 1982 praktisch die endgültigen Abbaugrenzen festgelegt worden seien: "An diese Grenzen hat sich aber niemand gehalten."

Wie schwer es derzeit ist, ausgleichend wirken zu können, hat der Abgang von Karl Haller deutlich gemacht. Er ist seit 1987 im Gemeinderat und hat sich auch als langjähriger Stellvertreter des Bürgermeisters Verdienste erworben. Die Auseinandersetzungen um Holcim in jüngster Zeit haben ihn vollends bewogen, seinen Rücktritt aus der Kommunalpolitik zu erklären.

Auch Elisabeth Menholz, hatte am Mittwoch betont, dass es sich die Räte bei ihren Entscheidungen nicht leicht machten. Es sei nicht in Ordnung, dass man so tue, "als ob wir uns über alles hinwegsetzen". Sie betonte, das Gremium arbeite zum Wohl der Gemeinde. Bei der Festlegung der Abbaugrenzen seien alle Aspekte wie Landschaft und Naturschutz, Arbeitsplätze und Gemeindefinanzen abgewogen worden. Bürgermeisterin Monique Adrian sagte, die Gemeinde erhalte jährlich 300 000 Euro durch den Kalksteinverkauf. Künftig werde es deutlich mehr werden.

Holcim-Werkleiter Dieter Schillo stuft den Beschluss so ein: "Alles, was uns Planungssicherheit bringt, ist für uns wichtig. Deshalb begrüßen wir den Entwurf, den wir kritisch prüfen werden."

Holcim strebe ein konstruktives Vorgehen an und brauche die Süderweiterung, weil die für das Zementwerk die Zukunftsperspektive und ein gutes Ergebnis auch positiv für die Region sei. Zu dieser gehöre das Zementwerk seit Generationen und wolle dies auch weiter sicherstellen.

 
 

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