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Dotternhausen Kompromiss mit Holcim scheitert

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Blick vom Plettenberg auf Dotternhausen mit dem Zementwerk: Holcim, so die Bürgerinitiaitve Pro Plettenberg, wolle an der geplanten Süderweiterung des Kalksteinabbaus festhalten und keine Zugeständnisse machen. Foto: Visel

Dotternhausen  - "Es gibt keinen Kompromiss", sagt der Sprecher der Bürgerinitiative Pro Plettenberg, Martin Stussak. Holcim beharre auf die gesamte Abbaufläche auf dem Plettenberg.

Eine Verkleinerung der Erweiterungsfläche auf dem Plettenberg sei nicht möglich, zitiert Stussak den Zementhersteller, der den Kalksteinbruch um 20 Hektar erweitern will. Damit, so die BI, sei die Zuversicht, noch einen Kompromiss aushandeln zu können, Ernüchterung gewichen.

Das Ziel der Initiative, so Stussak, sei nun, den Abbau in den bisherigen Grenzen zu stoppen. So wie es in den Grundsatzzielen der Initiative definiert sei: keine weitere Zerstörung des Plettenbergs; Erhaltung der restlichen Hochfläche mit Fauna und Flora. Erfolge kein weiterer Abbau, reduzierten sich die Sprengerschütterung auf Null. Auch die Rekultivierung, wie sie geplant ist, lehne man strikt ab.

Moniert wird von der Initiative, dass nach Berichten von Bürgern die Rauchschwaden aus den Zementwerkschloten von einem tiefen Schwarz über Blau nach Grau wechselten. "Hat man die Verbrennung des Mülls nicht ganz im Griff?", fragt Stussak.

Gespannt ist die Bürgerinitiative laut Stussak auf das Gutachten zur Betriebssicherheit der Materialseilbahn. Aber auch die Beantwortung der Frage hinsichtlich der Verfüllung des Schieferbruchs stünde noch aus ebenso das Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen des Verdachts der Bodenverunreinigung.

 
 
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