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Dotternhausen Aktivisten sind groß im Fernsehen

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Aktivist Norbert Majer steht unter der Plettenberg-Seilbahn und moniert im SWR, dass Holcim die Produktion stark erhöht habe. Foto: Visel Foto: Schwarzwälder-Bote

Dotternhausen (bv). Die Bürgeraktivisten um Norbert Majer, Otto Scherer und Günter Schäfer können sich freuen: Sie haben in der SWR-Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" eine erstklassige Plattform erhalten, um ihren Kampf gegen Holcim in Sachen Verbrennung von Ersatzbrennstoffen und Kalksteinsabbau auf dem Plettenberg öffentlichkeitswirksam darstellen zu können.

Unterstützung haben sie dabei von BUND-Aktivist Harry Block erhalten. Für Holcim und die Gemeinde Dotternhausen musste ausgerechnet der grüne Umweltminister Franz Untersteller die Kohlen aus dem Feuer holen. Unaufgeregt erklärte er in die Kamera: "Wir sehen keinen Handlungsbedarf." Er meinte damit die teilweise hohen Konzentrationen an Schadstoffen in den Böden in der Region, die vor allem in der Geologie und weniger in dem begründet sei, was bei Holcim aus dem Schornstein komme. "Ja, wenn die Konzentrationen höher wären, aber so."

Im Grunde nix zu machen. Im Gegenteil: Der Grüne legte dar, dass es sinnvoll sei, Ersatzbrennstoffe zu verfeuern, um damit fossile Energieträger zu schonen. Dagegen erinnerte sich Otto Scherer an die Rohrbach-Zeiten. Als damals die Schlote qualmten, meinte er, hätte auch die Gemeindekasse geklingelt.

Diese Zeiten seien vorbei, sagte Norbert Majer. Die Loren der Seilbahn liefen jetzt zwar fast rund um die Uhr, Dotternhausen aber sei von der einst reichsten Gemeinde zu einer der ärmsten im Kreis geworden. Günter Schäfer dagegen schmerzte es, dass tonnenweise Kalkstein fast zum Nulltarif aus dem Plettenberg geholt wird. Renate Ritter sorgte sich um die Gesundheit ihre Kinder und Enkel angesichts dessen, was da aus dem Holcim-Schornstein komme, und für Margarita Scherer war klar, dass ein Teil des Plettenbergs unbedingt gerettet werden müsse.

Und was ist mit Holcim und der Gemeindeverwaltung? Von Bürgermeisterin Monique Adrian war nichts zu sehen und zu hören, und von Holcim nur eine dürre Stellungnahme zu lesen: "Wir halten die Grenzwerte ein, und bleiben meist weit darunter."

 
 
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