Dornstetten Kommentar
Dirk Haier und Sylvia Wiegert, 05.03.2012 09:00 UhrSo merkwürdig das klingt, wenn ein Amtsinhaber vom Souverän mit 8,6 Prozent der Stimmen abgewatscht wird – eine Überraschung ist das Ergebnis des ersten Wahlgangs in Dornstetten wahrlich nicht. Gewinner gibt es gleich drei: Spitzenreiter Bernhard Haas, Rolf Straub, der weiter aussichtsreich im Rennen liegt, und – angesichts des riesigen Bürgerinteresses der vergangenen Wochen – die Stadt. Für Bernd Giering war die Herausforderung eine Nummer zu groß.
Dennoch gebührt ihm Respekt, dass er seiner alten Heimat einen Dienst erweisen wollte. Dieter Flik ist sich treu geblieben: Dass der Bürgermeister, der sich im Wahlkampf doch tatsächlich als Ex-Panzerfahrer mit Durchsetzungskraft präsentierte, das Projekt Wiederwahl krachend gegen die Mauer gefahren hat, musste so kommen. Wer mag ihn da beraten haben? Zu befürchten ist: Er war es selbst.



Verwalter oder Getalter
Der bisherige BM war davor Hauptamtsleiter in Pfullingen und wurde jetzt nach 8 Jahren abgewählt. Warum sind dann so viele überzeugt, dass man wieder einen Hauptamtsleiter als BM in Dornstetten braucht - noch dazu die rechte Hand des bisherigen BM? Dornstetten braucht dringend frischen Wind bevor es voll danz einschläft. Rolf Straub hat sich offensichtlich schon länger mit den Themen und Problemen der Stadt beschäftigt und denkt über bisheriges Stückwerk hinaus in Richtung Stadtentwicklung im Gesamten. Zudem bringt er viel Erfahrung in Führung und Konfliktbewältigung mit, was sicherlich im Umgang mit dem Gemeinderat helfen wird. Die bisherigen Berichte über Gemeinderatssitzungen waren oft ziemlich peinlich. Mit Rolf Straub als Bürgermeister kann die Stadt nur gewinnen.
Mitdornstetter.....
Dass ich nicht lache,so werden wir also genannt... Die wo nicht wählen waren,vielleicht geben die dem Flick noch eine chance..... Was sagt ihr dann dazu.....Sein umfeld Im Rat sollte mal durchgeforstet werden und zwar schnell..
Straub Fan
Sind Visionen so schlecht? Straub hat wenigstens welche. Mir ist es viel lieberman muss jemanden etwas bremsen, als dass man ihn anschubsen muss. Wer sich noch erinnern kann, unseren Hans Jürgen Pütsch musste man auch manchmal etwas bremsen. Das war doch gar nicht schlecht. Und wer glaubt, dass uns Herr Haas als Hauptamtsleiter verloren geht, der ist auf dem Holzweg. Welche Gemeinde stellt einen 51jährigen Hauptamtsleiter, der gegen seinen Chef ím Wahlkampf angetreten ist ein? So üppig sind diese Stellen nicht gesät, da warten bestimmt auch andere, jüngere genau so fähige Personen auf eine Beförderung.