Dornstetten Anbau wird bald angedockt

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Der Rohbau des Anbaus ist nahezu fertig. Ende Februar soll der Wanddurchbruch erfolgen und den Anbau mit der Turn- und Festhalle Aach verbinden. Foto: Sannert Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Anbau steht, und schon bald soll die Mauer durchbrochen und der Neubau mit der Turn- und Festhalle in Aach verbunden werden.

Dornstetten. Umbau und Sanierung der Turn- und Festhalle in Aach beschäftigen den Dornstetter Gemeinderat bereits seit November 2014. Im April 2015 haben Stadträte und -verwaltung das Gebäude aus dem Jahr 1966 mit Architekt Martin Henninger gemeinsam besichtigt. Er schätzte die Kosten für die geplante Maßnahme seinerzeit auf 526 000 Euro.

530 000 Euro sollen deshalb in den Haushaltsplan 2017 eingestellt werden. Da von den drei Zuschussanträgen nur einer bewilligt wurde, kann die Stadt Dornstetten lediglich 106 000 Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) von der Bausumme abziehen.

Prallwände für mehr Sicherheit

Der Plan sieht vor, die gläserne Front durch eine sportbetriebstaugliche Verglasung zu ersetzen und sie auch gleich energetisch zu sanieren. Im Innern der Halle, die auch für den Schulsport genutzt wird, sollen neue Prallwände künftig für mehr Sicherheit sorgen. Da zu einer modernen Halle auch neue WC-Anlagen samt behindertengerechter Toilette gehören, wurden auch diese eingeplant. Mit einem 20 Meter langen Anbau an Küche und Geräteraum wird hier mehr Platz geschaffen. Außerdem soll die Halle einen zweiten Fluchtweg als Notausgang und eine neue Haustechnik samt Heizung bekommen. Im Oktober 2016 sind die Bagger schließlich angerollt. Inzwischen ist der Anbau im Rohbau nahezu fertig. Da bisher lediglich am Anbau gearbeitet wurde, gab es für den Schulsport keinerlei Einschränkungen. Das wird sich im zweiten Schulhalbjahr ändern, denn gleich nach den Fasnetsveranstaltungen in der Aacher Halle soll die Mauer zwischen Anbau und Halle durchbrochen werden. Derzeit laufen die Ausschreibungen für Flachdachabdichtung und Dachbegrünung am Anbau, für den Einbau der Leichtmetalltüren und die Glaserarbeiten. Danach müssen dann noch die Arbeiten für den Innenausbau ausgeschrieben werden.

Wenn das Wetter weiterhin mitmacht, könnten die Schulkinder bereits im Frühsommer die neu sanierte Turn- und Festhalle wieder in Beschlag nehmen.

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