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Dornhan Rettungskräfte jetzt unter einem Dach

Schwarzwälder-Bote, vom 03.02.2012 19:03 Uhr
Der DRK-Anbau am Gerätehaus ist fast fertig. Der Rettungswagen steht auch schon in der Garage. Von links: Abteilungskommandant Frank Pfau, Bauhofleiter Bernhard Saur, Bürgermeister Markus Huber, DRK-Ortsgruppenvorsitzender Helmut Rohm und Artur Glück vom Bauamt. 
Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder-Bote
Der DRK-Anbau am Gerätehaus ist fast fertig. Der Rettungswagen steht auch schon in der Garage. Von links: Abteilungskommandant Frank Pfau, Bauhofleiter Bernhard Saur, Bürgermeister Markus Huber, DRK-Ortsgruppenvorsitzender Helmut Rohm und Artur Glück vom Bauamt. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Marzell Steinmetz

Dornhan. Die Bauarbeiten beim Gerätehaus in Dornhan sind nahezu abgeschlossen. Die Feuerwehr hat jetzt eine zusätzliche Fahrzeugbox für den Mannschaftstransportwagen und die DRK-Ortsgruppe eine eigene Garage für ihr Fahrzeug.

Gestern besichtigten Bürgermeister Markus Huber, Abteilungskommandant Frank Pfau und sein Stellvertreter Dieter Wößner, der Dornhaner DRK-Vorsitzende Helmut Rohm, Bauhofleiter Bernhard Saur und Artur Glück vom Bauamt die neuen Räume. Das Ziel ist mit dem Abschluss des Bauprojekts erreicht, Feuerwehr und DRK zusammenzubringen. Das DRK-Fahrzeug war bisher im Rathaus stationiert.

2008 ist mit der Planung begonnen worden. Dass es dann bis zur Fertigstellung etwas länger dauerte, hing mit den Eigenleistungen zusammen. Feuerwehr und DRK wollten so viel wie möglich selber erledigen. Zwischendurch mussten dann aber auch mal andere Prioritäten gesetzt werden.

110 000 Euro waren ursprünglich für die beiden Anbauten am Gerätehaus veranschlagt. Dann ist jedoch, so Bürgermeister Huber, noch einiges dazugekommen. Am Ende lagen die Gesamtkosten bei 135 000 Euro. Vom Land erhielt die Stadt für die Gerätehauserweiterung einen Zuschuss von 40 000 Euro. Das DRK steuerte für den Anbau 24 000 Euro bei. Im Gegenzug garantiert die Stadt, dass die Ortsgruppe 40 Jahre lang ihre neue Unterkunft nutzen kann.

Bei der Feuerwehr kamen rund 2500 und beim DRK etwa 1500 freiwillig geleistete Arbeitsstunden zusammen. Man habe Hand in Hand gearbeitet, teilte Helmut Rohm mit.

Feuerwehr und DRK sind jetzt zwar unter einem Dach, aber doch getrennt. So gibt es nicht einmal eine Verbindungstür vom einen zum anderen Anbau. Wegen der Zuschüsse musste eine strikte Trennung der beiden Bauvorhaben vorgenommen werden, erklärte Huber. Gefeiert wird nichtsdestoweniger gemeinsam: Für Sonntag, 22. April, ist ein Tag der offenen Tür geplant. Das Programm steht noch nicht endgültig fest. Es wird aber auf jeden Fall bewirtet, außerdem wird es Vorführungen der Feuerwehr und des DRK geben. Frank Pfau hat auch vor, das Brandschutzmobil aus Rastatt nach Dornhan zu holen und zu demonstrieren, wie beispielsweise ein Zimmerbrand gelöscht wird und wie man mit dem Feuerlöscher umgeht.

Mit einbezogen in die Veranstaltung für die Bevölkerung werden der Forst und der Bauhof, den die Stadt in den vergangenen Jahren ebenfalls modernisiert und dafür 350 000 Euro investiert hat. Auch darüber sollen sich die Besucher informieren können.

Kommentare (2)
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FEB
12
11:41 Uhr, geschrieben von RTW/NEF/KTW/BSF
Nichtssagender Kommentar
Hallo retter112, Wenn Sie schon kritisieren, dann doch bitte so konstruktiv, dass Sie gleich die richtige Fahrzeugbezeichnung in den Kommentar schreiben. So ist es einfach nur gestänkert und hilft keinem. Nichts desto trotz haben Sie natürlich Recht: Ein Rettungswagen ist zum Transport von Notfallpatienten ausgebaut und mit Trage und intensivmedizinischen Geräten (EKG, Defibrillator, Beatmungsgerät etc.) ausgestattet. Verantwortlich für die Versorgung auf dem RTW ist ein Rettungsassistent. Ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) bringt einen Notarzt an die Einsatzstelle, wenn eine ausgeprägte Lebensgefahr besteht oder Medikamente verabreicht werden müssen, was Rettungsassistenten zwar könnten aber rechtlich nicht dürfen. Transportiert wird der Patient in Notarzt-Begleitung auch weiterhin mit dem RTW. Krankentransportwagen sind Fahrzeuge, die Liegend- oder Sitzendtransporte von kranken, aber nicht vital bedrohten, Patienten durchführen. Die medizinische Ausstattung beschränkt sich meist auf wenige essentielle Geräte. Verantwortlich auf einem KTW ist ein Rettungssanitäter. Nun zum oben abgebildeten Fahrzeug: Hierbei handelt es sich um ein so genanntes Bereitschaftsfahrzeug, dass im Gegensatz zu den Fahrzeugen des Rettungsdienstes, keiner genauen Normung unterliegt. DIe Bereitschaften verlasten hier nach eigenem Ermessen Geräte, die für Sanitätsdienste auf Sportveranstaltungen oder Festen oder für Einsätze im Rahmen der "Helfer vor Ort"-Tätigkeit gebraucht werden. Für einen Patiententransport haben diese Fahrzeuge weder Kapazität noch eine Zulassung, da zu jedem Notfall ein Rettungswagen mit hauptamtlichem Personal ausrückt und Transport, sowie weitergehende Maßnahmen durchführt. Besetzt sind diese Art von Fahrzeugen mit unterschiedlicher Qualifikation, da im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit keine feste Besatzung garantiert werden kann.
FEB
06
13:01 Uhr, geschrieben von retter112
Rettungswagen ??????
Vielleicht sollten sich die Redakteure und Autoren solcher Berichte mal im Thema "Einsatzfahrzeuge, was gibt es für Unterschiede...." weiterbilden
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