
Dornhan. Bei der evangelischen Kirchengemeinde Dornhan waren kürzlich 27 Mitglieder der thüringischen Partnergemeinde Haßleben zu Besuch.
Am Nachmittag unternahmen die Gäste aus Thüringen mit den Dornhanern einen Ausflug nach Alpirsbach, wo sie das Kloster besichtigten. Ebenfalls auf dem Ausflugsprogramm standen eine Glasbläserei und eine Confiserie.
Abends konnten sich die Dornhaner und die Haßlebener wieder neu kennenlernen. Auf beiden Seiten sind seit den letzten gegenseitigen Besuchen, die vor allem in den 1980er- und 1990er-Jahren stattfanden, viele Mitglieder der beiden Kirchengemeinderats-Gremien ausgeschieden und neue hinzugekommen.
Als eine Delegation der Dornhaner im vergangenenenn Jahr zur Einweihung des renovierten Kirchturms in Haßleben war, kam der Wunsch auf, sich gegenseitig neu kennenzulernen und wieder Kontakte zu knüpfen. Zunächst trafen sich daher am Abend die Mitglieder der zwei Kirchengemeinderäte in einer gemeinsamen Runde, um die Erfahrungen aus der bisherigen Partnerschaft zu diskutieren und um herauszufinden, welche Wünsche und Erwartungen auf beiden Seiten vorhanden sind. Es war dabei bestärkend für die Dornhaner, zu hören, als wie wichtig die Kirchengemeinde in Haßleben die Unterstützung aus Dornhan mit Rat und Tat vor und nach der Wende empfunden hat.
In verschiedenen anderen Themengebieten können auch die Dornhaner von den Erfahrungen aus Thüringen profitieren. Deshalb soll auch in Zukunft der Kontakt nicht abreißen. In größerem Kreis stellten sich anschließend die beiden Kirchengemeinden einander gegenseitig vor und präsentierten ihre jeweiligen Strukturen, Angebote, Gruppen und Kreise. Ein Quiz, in das Roland Eckert viele Zahlen und Fakten über die beiden Gemeinden eingebaut hatte, lieferte in spannender Form weitere interessante Informationen.
Nach dem offiziellen Programm wurden mit Pfarrer Matthias Polney an der Gitarre und Hermann Müßigmann am Klavier noch einige Volkslieder zum Ausklang des Abends gesungen.
Am Sonntag besuchten die Gäste den Gottesdienst in der Stadtkirche wobei Pfarrer Polney die Predigt hielt. Im Anschluss stand noch eine Stadtbesichtigung mit Herbert Miller auf dem Programm, der den Gästen das Feuerwehrhaus, den Friedhof, die katholische Kirche, das Kinder- und Ärztehaus, das Pfarrhaus, das Seniorenzentrum und die Stadthalle zeigten. Noch herzlicher als die Begrüßung am Vortag fiel der Abschied aus.