Dornhan Bürgerfest für die neue Halle

Marzell Steinmetz, 25.06.2012 09:03 Uhr

Dornhan - Es war ein Fest von Bürgern für Bürger zur Halleneinweihung. Drei Tage lang feierten die Dornhaner, und dies bei gutem Wetter.

Ein Großteil des Festgeschehens spielte sich auf dem Platz vor der Stadt- und Sporthalle ab, der nach dem im August vergangenen Jahres verstorbenen Horst Sturm benannt wurde. Die neue Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hatte nach dem Festakt zusammen mit den Enkeln von Horst Sturm und Landrat Wolf-Rüdiger Michel das Namensschild enthüllt. Damit wird ein Dornhaner Bürger gewürdigt, der für die Stadt Vorbildcharakter hat.

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Sturm, der viele Jahre lang Stadtrat war, initiierte zahlreiche Projekte in Dornhan, unter anderem den Weihnachtsmarkt, den Brunnenbau und die Instandsetzung des Wasserhäusles im Zitzmannsbrunnenbachtal. Er setzte sich zuletzt auch dafür ein, dass das Zwei-Hallenkonzept – der Bau einer neuen Sporthalle und die umfassende Sanierung der Stadthalle – umgesetzt wurde. Es bestanden in der Bürgerschaft durchaus Zweifel, ob die Stadt das 6,6 Millionen-Projekt finanzieren konnte.

Den Vorplatz der Hallen nach Horst Sturm zu benennen, hatte der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Auch bei den Bürgern sei dies positiv aufgenommen worden, stellte Bürgermeister Markus Huber fest.

Das Areal ist ein idealer Festbereich, wie sich am Wochenende denn auch zeigte. Weitere Veranstaltungen können hier folgen.

Nach dem rauschenden Fußballfest am Freitagabend beim Public Viewing mit rund 600 Besuchern in der Stadthalle, den die deutsche Fußballnationalelf mit ihrem EM Viertelfinal-Sieg bescherte, ging es draußen noch bis weit nach Mitternacht weiter.

Drei Schläge brauchte Bürgermeister Huber beim Fassanstich am Samstagnachmittag. Mehr hätten es nicht sein dürfen, denn der Hammer ging kaputt. Weitere Pannen stellten sich aber nicht mehr ein. Auf der Bühne und in der Sporthalle moderierte Hartwig Joos ein abwechslungsreiches Non-Stopp-Programm bis abends zum Stadtlauf.

Nach dem Luftballonstart der Kinder luden die Realschüler mit einem sportlichen Tanz dazu ein, in Bewegung zu kommen. Die Garden der Narrenzunft tanzten derweil auf der Bühne zu flotter Musik.

Die Vier- bis Fünfjährigen des Kinderhauses führten einen Hula-Hoop-Tanz auf, anschließend war der vor einem halben Jahr gegründete Kinderhaus-Chor zu hören. Die Kindertanzgruppe, ausnahmsweise mal nicht in traditioneller Tracht, unterhielt die Zuschauer mit portugiesischen, finnischen und nordamerikanischen Tänzen. Weitere Darbietungen fanden in der Sporthalle statt.

Rund 80 Läufer traten abends zum Stadtlauf an. "Dabei sein ist alles", sagte Bürgermeister Huber. Er selber nahm am Hauptlauf über 7,6 Kilometer teil und hielt wacker durch, angefeuert von den Zuschauern an der Strecke.

Nach der Siegerehrung war der Abend aber noch nicht zu Ende: Die Jungen vom Haus Aichhorn gaben eine Zirkusvorstellung. In der Stadthalle trat die a-cappella Gruppe "Fuenf" auf (wir berichten noch), anschließend spielte eine Live-Band "Rock aus dem Ländle."

Am Sonntag war es zweitweise schwierig, einen freien Platz auf den Bänken vor den Hallen zu ergattern. Die Schulen, Vereine, Kirchen und Gruppen hatten wieder für Programm gesorgt. Daran beteiligten sich unter anderem der Musikverein, der "Liederkranz" und der Sportverein aus Leinstetten, der MGV Dornhan, Canto Wida aus Weiden, die Dornhaner "Schnecken" sowie Schüler der Musikschule Tausch und der Tanzschule Hermann.

 
 
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