
Donaueschingen (bo). Die kaufmännischen und hauswirtschaftlichen Schulen (KHS) nutzten das Interesse der kommenden Schulabgänger, um an ihr Angebot der zweijährigen Berufsfachschule in den Bereichen Wirtschaft und Hauswirtschaft zu erinnern.
Künftig gibt’s Zeugnisse
Abteilungsleiterin Sonngrid Andela-Vannier war erfreut über das deutlich stärkere Interesse als im Vorjahr. Damals konnten alle, die sich angemeldet hatten, in einem der beiden Zweige der Berufsfachschulen untergebracht werden. Die Aufteilung in zwei Klassen Wirtschafts- und ein Klasse Hauswirtschaft wird beibehalten. Vannier nannte eine Doppelqualifikation als Ausbildungsziel. Die berufliche und schulische Qualifikation und eine allgemeinbildende berufsorientierte Ausbildung stehen sich dabei gleichwertig gegenüber.
Neu ist der Verzicht auf eine Halbjahresinformation, die durch ein Halbjahreszeugnis ersetzt wird. Schüler, deren Noten nicht zur Versetzung berechtigen, werden darauf hingewiesen. Dadurch haben sie bis zum Schuljahrsende die Chance, sich zu verbessern. Bei erneut schwacher Leistung müssen sie die Schule verlassen. Schüler, die erstmals nach Schuljahrsende die Anforderungen nicht erreichen, haben die Möglichkeit zur Wiederholung.
Für Kunstpädagogin Judith Steppacher hat es sich bewährt, den theoretischen Unterricht mit handwerklichen und künstlerischen Projektstunden zu unterbrechen. Sie bieten einen Ausgleich zum theoretischen Unterricht und fördern die praktische und Sozialkompetenz in der Klassengemeinschaft. Eine Steigerung der Lern- und Leistungsfähigkeit sind die Folge – im Zeugnis wird sie mit einer Note im Bereich Sozialkompetenz ausgedrückt. Anmeldeschluss mit Halbjahreszeugnis ist der 28. Februar. Die Aufnahme erfolgt anhand des Abschlusszeugnisses.