Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Donaueschingen Neue Musik steht unter Strom

Von
Das Ensemble "Garage" aus Köln. Foto: Rademacher Foto: Schwarzwälder-Bote

Donaueschingen (ra). Dicht gedrängt ging’s gestern in der Evangelischen Christuskirche beim Auftakt der Donaueschinger Musiktage zur Podiumsdiskussion "Low TechHigh – Laptop im Konzertsaal" zu.

Die Moderation übernahmen Meret Forster vom BR Classic und Stefan Fricke vom Hessischen Rundfunk, im Podium waren mit Birgitta Muntendorf (Komponistin), Michael Iber (Musikwissenschaftler), Georg Katzer (Komponist) und Francois Xavier Roth (Dirigent) profunde Kenner der Neuen Musik vertreten.

Punkt 20 Uhr – statt einleitender Worte dann Nachrichten, die durch die Christuskirche tönten und die der Bayrische Sender direkt übertrug. In dem folgenden Meinungsaustausch wurde rasch klar, dass die Symbiose von traditioneller analoger Musik und Elektronik längst Alltag ist und auch viele große Künstler damit experimentieren. Komponist Georg Kratzer war einer der Pioniere, der mit Elektronikmusik vor vielen Jahren experimentierte.

Fazit: Die Existenz der neuen Medien und Tontechnik durchdringt den Raum Neuer Musik. Für ein Miteinander sowie Austausch müsse man bereit sein und sich aufeinander einlassen, ein Spannungsfeld erzeugen, nicht polarisieren. Besonders die Komponisten müssten Örtlichkeit und Wege für neue Stücke im Zusammenspiel zwischen Produktion und Reproduktion finden. Dirigent Francois Xavier Roth freut sich, immer wieder neue Stücke zu dirigieren und ist für alles offen. Für Stücke mit Technik sei zudem mehr Aufwand nötig, aber es sei der Lauf der Zeit.

In den Pausen spielte das Ensemble "Garage" aus Köln. Das erste Stück von Oxana Omelchuk "Staahaalder Aff" für Drumset, Ensemble und Samplepads brachte eine Mischung von Klängen und Tönen, die an alte Spielautomaten erinnerten. Mit dem zweiten Stück von Sergej Maingardt "Smog" für vier Performer und elektromagnetische Spulen bildeten die Musiker Strahlungen und Smog von Computern, Steckdosen und anderen Elektrogeräten als Tonmischung ab.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Top 5

1

Kommentar

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading