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Donaueschingen Nachholbedarf in Sachen Gewässerschutz geboten

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Die OB-Wahlkandidaten stellten sich auf Einladung der Umweltgruppe Südbaar mit Moderatorin Karin Nagel im Evangelischen Gemeindehaus am Irmapark vor einem großen Publikum Umwelt- und Naturschutzfragen. Foto: Winkelmann-Klingsporn Foto: Schwarzwälder-Bote

Donaueschingen (ewk). Wie halten Sie es mit dem Naturschutz? Dieser nicht nur Sach-, sondern auch Gewissensfrage stellten sich die drei Bewerber um den Donaueschinger OB-Sessel gestern Abend auf dem Podium der Umweltgruppe Schwarzwald-Baar (UGS)im gut besuchten Evangelischen Gemeindehaus am Irmapark. Erwachsenenbildnerin Karin Nagel moderierte das Gespräch. Über 120 Interessierte füllten den Saal.

Umweltschutz im persönlichen Leben, das ist heute für jedermann, auch für die drei OB-Kandidaten voll im Bewusstsein und wird auch mit Fahrrad statt Auto – sofern möglich – und Stromsparen konkret angegangen. Auch bei der Beschaffung von umweltfreundlichen Dienstfahrzeugen und Inanspruchnahme von Carsharing gab es da keinen Dissens.

Gewässerschutz, ein Bereich in dem Donaueschingen unstrittig Nachholbedarf hat, war da schon ein schwierigeres, aber auch kein Streitthema. Wössner verwies auf die Landwirte, die in die Renaturierungsmaßnahmen einbezogen werden sollten. Auch Pauly möchte auf Augenhöhe mit Betroffenen Eigentümern verhandeln und Klotzbücher für diese gesetzlaiche Vorgabe Mittel freischaufeln.

Ebenso war man sich einig, die Durchführung von großen Naturschutzmaßnahmen frühzeitig und offen zu kommunizieren, wie Klotzbücher formulierte. Pauly verwies auf die umfangreichen Fördertöpfe für Klimaschutzmaßnahmen und Wössner erwog Entschädigungszahlungen für betroffene Landwirte.

Beeindruckt zeigte sich Wössner vom Klimaschutz- und Effizienzkonzept der Stadt. Skeptisch sah Klotzbücher allerdings die mit den Umweltzielen verbundenen auf 30 Jahre anvisierten Amortisationsvorstellungen. Und Pauly verwies auf die guten Ansätze im Energiemanagement der Stadt.

Deutlich auseinanderliefen die Vorstellungen vom Umgang mit dem bald frei werdenden Militärgelände. Pauly machte sich für Preisverhandlungen, Kaufen, Überplanen, Erschließen und Verkaufen stark, um so die Entwicklung in der Hand zu behalten. Klotzbücher verwies auf Grundstückskosten von 15 Millionen Euro. Wössner sprach sich für Überplanung und Verkauf aus, sieht den Verbleib des deutschen Militärs in Donaueschingen aber eher kritisch.

Nach Ideen zur Verbesserung des ÖPNV gefragt, möchte Klotzbücher tatsächliche Bedarfe erfassen und Fachleute einbeziehen. Pauly hält attraktive Busangebote für unumgänglich, während Wössner die Nachfrage skeptisch einschätzt, aber bereits Vorstellungen von Kleinbussen und 8-er Schleifen hat.

In ihren Schlussworten nahmen die Kandidaten auf Wunsch aus dem Publikum zu Fluglärm und Rilax-Warteschleife über der Ostbaar Stellung.

Dabei sprach sich Wössner für Windkraft, Gewässerrenaturierung, das Naturschutz-Großprojekt auf der Baar aus, wie Pauly für die Stuttgarter Erklärung zur Begrenzung des Fluglärms. Klotzbücher stellte sich eindeutig gegen diese Position zur Fluglärmbelastung.

 
 

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Cornelia Spitz

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