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Donaueschingen Kleine müssen bald umziehen

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Donaueschingen beteiligt sich weiterhin am Landschaftspark Junge Donau. Steht in der Fürstenstadt die Donauquelle im Mittelpunkt, ist es Flussabwärts die Donauversinkung. Foto: Seeger Foto: Schwarzwälder-Bote

Donaueschingen (bo). Nach dem Abzug der französischen Streitkräfte sind auch die Tage des deutsch-französischen Kindergartens gezählt. Noch bis Ende Oktober werden dort 14 Kinder in einer Regelgruppe betreut, danach kehrt sie in die Kindertagesstätte Wunderfitz zurück.

Dort wird sie bis auf Weiteres einen Gruppenraum im Dachgeschoss erhalten, entschied der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Die vom Eigentümer, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, geforderte monatliche Miethöhe beschleunigte den Umzug der ausgelagerten Regelgruppe. Die Kindergartenbedarfsplanung der Stadt wies im Monat September 200 freie Plätze aus. Das ist ein weiterer Grund, weshalb sich die binationale Einrichtung in ihrer heutigen Form nicht mehr trägt. Unabhängig davon forderte Michael Blaurock (Grüne) in den weiteren Diskussionen um die Kindergarten-Bedarfsplanung, die konzeptionelle Arbeit in den Vordergrund zu rücken.

Die neue Erschließungsstraße im Dotterbind entlang der neuen Tankstelle, SB-Waschanlage und dem Schnellrestaurant trägt in Zukunft den Namen Emil-von-Kessler-Straße. Sein Name ist mit der Gründung der Maschinenbau-Gesellschaft in Karlsruhe und der ersten in Baden gebauten Lokomotive verbunden.

Ein Zeichen der Solidarität setzte der Gemeinderat mit seiner Zustimmung, die Kosten der Überlandhilfe für Feuerwehren im Landkreis einheitlich zu regeln. Dadurch kämen die Kommunen in der Lage, unabhängig von der Kostenfrage die effektivste und am schnellsten einsatzbereite Nachbarwehr anzufordern. Betens bewährt habe sich dieses Vorgehen bereits bei den Gemeinden im Zollern-Alb-Kreis. In Villingen-Schwenningen sei die Meinung zur neuen Regelung der Überlandhilfe noch kontrovers.

Die weitere Beteiligung am Landschaftspark Junge Donau ist für den Gemeinderat vor allem hinsichtlich der Landschaftsentwicklung, dem touristischen Effekt und einer Optimierung der Eigenheit und Schönheit einer Region unstrittig. Die Beteiligung ermöglicht den Lebens-, Freizeit und Wirtschaftsraum einer Region nachhaltig zu entwickeln. Der Donaustadt gibt die weitere Beteiligung die Möglichkeit sich intensiv mit der Entwicklung des Irmaparks zum Bürgerpark und mit der Neugestaltung eines durchgängigen Fuß- und Radwegs von der Stadt bis zum Zusammenfluss von Brigach und Breg zu befassen.

In Pfohren soll der Donauuferweg zugänglicher gemacht werden, ein pädagogischer Lehrpfad ist im Gespräch und im Park ist die Ausweisung neuer Rundwege vorgesehen. Gottfried Vetter (SPD) regte an, bereits in den bevorstehenden Haushaltsberatungen Mittel für die Maßnahmen vorzusehen. Markus Greiner (CDU) bedauerte den Wegfall der regenerativen Energien als eines der ursprünglich als Schwerpunkt definierten Themen des Landschaftsparks.

 
 

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