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Donaueschingen Kandidat sehr offen

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Erik Pauly (links) sicherte den Aufenern mehr Mitspracherecht in örtlichen Angelegenheiten zu. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Donaueschingen-Aufen (bo). Im Waldblick begegnete Oberbürgermeisterkandidat Erik Pauly in lockerer Atmosphäre den Aufener Bürgern.

Bereite eine halbe Stunde vor Beginn der Wahlveranstaltung sah er sich mit einem der Themen, die den Stadtteil umtreibt konfrontiert. Formal gehörend die Aufener, wohl auch auf eigenen Wunsch, seit 1935 zur Stadt. Das tun auch die während der Gemeindereform in den 1970-er Jahren eingemeindeten Ortsteile. Indes haben diese dank Ortsvorsteher und Ortschaftsrat ein ganz anderes Mitspracherecht als die Stadtteile Aufen und Allmendshofen. In der Folge sind Haushaltswünsche, die in die Hunderttausende Euros gehen, keine Seltenheit.

Der Aufener Hobby-Historiker Lex Binder, welcher den OB-Kandidaten Erik Pauly im Vorfeld durch den Ort führte, sprach von einem nicht nachvollziehbaren Vorgehen in der unterschiedlichen Art der Behandlung. Binder fordert in der Stadt mehr Gehör für Aufener, welche kommunalrechtlich nahezu selbstständigagieren. Pauly zeigte Verständnis für den Unmut der Aufener Bürger und will im Falle seiner Wahl in Kooperation mit dem Stadtrat diverse Möglichkeiten ausloten, diesem Missstand zu begegnen.

Thomas Binder bemängelte die Überalterung des Ortes auf Grund fehlender Bauplätze als ein Manko. In allen anderen Ortsteilen werden zumindest in geringer Zahl Bauplätze angeboten, Aufen zählt als Stadtteil und kennt dies nicht. Mehrere Aufener bezeichneten nicht das Manko an Bauplätzen, sondern die ungeschickte städtebauliche Planung in den 1960-er Jahren als größtes Defizit. Zwei Hektar große Bauplätze mit Villen bebaut schreckten viele junge Familien. Pauly sieht eine Möglichkeit, jungen Familien zu motivieren, die zunehmenden Leerstände und Freiräume als Alternative zu einer Neubebauung anzubieten. Die Eigenständigkeit und das intakte Dorfleben bezeichnete er als ein Plus der Aufener. Interessant und überlegenswert bewertete er den Vorschlag von Landwirt, der vorschlug den Viehmarkt vom Bartok-Saal der Donauhallen in die frei werdende Reithalle der französischen Kaserne zu verlegen. Das wäre ein erster Schritt zur Neugestaltung eines Gebietes, das den Donaueschingern nach Abzug der Truppen ein immenses Potenzial zur Neugestaltung bietet so Pauly.

 
 

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