Donaueschingen Hilfsbereitschaft hat einen Namen

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Mehr als 300 geladene Gäste erlagen am Samstag bei der IMSED-Gala dem Flair der Fürstlichen "Country-Weihnachten" im Schloss Donanueschingen. Der Erlös ist für das Haus Antonius bestimmt. Foto: Filipp Foto: Schwarzwälder-Bote

Donaueschingen (ff). Die Interessengemeinschaft Multiple Sklerose Erkrankter Donaueschingen hat mit dem Bau des Wohnprojektes Haus Antonius 1995 auch in Donaueschingen eine feste Adresse. Dort wird auf Basis der Integration MS-Betroffener in die Gesellschaft, die Unterstützung ihrer Selbstständigkeit und Mobilität sowie der Hilfe zur Selbsthilfe geleistet.

Schirmherrin für das behindertengerechte Appartementhaus mit Pflege- und Betreuungsprogramm, das Bewohnern selbstständiges Wohnen im privaten Rahmen der 1991 gegründeten Interessengemeinschaft ermöglicht, ist Fürstin Maximiliane zu Fürstenberg. Bereits seit den späten 1980er Jahren engagierte sich die Fürstin in der Betreuung von MS-Betroffenen und in Kooperation mit dem 1985 gegründeten AMSEL Förderkreis Ursula Späth-Stiftung setzt sich die Fürstin mit großer Verantwortung, herausragendem persönlichem Engagement auch mit großzügigen finanziellen Hilfen für die Absicherung MS-kranker Menschen ein. Für ihr außerordentliches Engagement wurde Fürstin Maximiliane 1993 mit dem Ursula Späth Preis gewürdigt.

Höhepunkt jeden Jahres bildet die Spendensammlung anlässlich der Fürstlichen Weihnachts-Gala im Schloss, zu der sie am Samstag eingeladen hatte. Unter den Gästen auch Prominenz, wie der Trigema-Industrielle Wolfgang Grupp. Die Bemühungen der Fürstin, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren und vor allem für die finanzielle Ausstattung durch die Benefiz-Aktion zu sorgen, sollen künftig in einer gemeinnützigen Stiftung in die Zukunft gereicht werden, die Planungen laufen.

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