Donaueschingen - Die Neukalkulation der Kostensätze für die Feuerwehr – ein Zahlenwerk, das heute dem Gemeinderat vorgelegt wird. Doch die Vorlage schien nicht viel über die geplante Änderung der Gebührenkalkulation auszusagen.

Denn die Angaben zur Kalkulation der Kostensätze gaben einige Rätsel auf. Nun versucht die Stadtverwaltung an zwei Beispielen für das Gremium und die heutige Sitzung noch eine entsprechende Transparenz zu schaffen, was die die Stundensätze für einen Feuerwehreinsatz betreffen und was Fahrzeug- und Materialkosten künftig kosten werden.

Das Ausrücken durch Fehlalarmierung einer Brandmeldeanlage für die Dauer von einer Stunde bei elf Mann Besatzung und einem Stundensatz von 61 Euro für jedes Feuerwehrmitglied sowie für Löschfahrzeug (120 Euro) und Drehleiter (220 Euro) schlug bislang mit 1011 Euro an Gebühren zu Buche.

Künftig werden dafür bei dem neuen Stundensatz von 40 Euro nach der neuen Kalkulation 440 Euro an Personalkosten fällig, für die Betriebskosten der beiden Fahrzeuge fallen 30 Euro (Löschfahrzeug) und 37,50 Euro für die Drehleiter an. Die Grundgebühr beider Fahrzeuge beträgt zusätzlich 16,90 Euro (Löschfahrzeug) und 46,60 Euro. Insgesamt käme bei der neuen Kalkulation mit 678,50 Euro der Einsatz nun günstiger.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei einem einstündigen Einsatz bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Für die zwölf Einsatzkräfte waren 732 Euro fällig, Für Löschfahrzeug kamen 120 Euro sowie 178 Euro für den Rüstwagen und weitere 80 Euro für den Einsatzleitwagen hinzu. Bei der neuen Kalkulation ergeben sich insgesamt 703,70 Euro an Gebühren: 30 Euro jeweils für Löschfahrzeug und Rüstwagen, 21,60 Euro für den Einsatzleitwagen an Betriebskosten und die Grundgebühren betragen 16,90 Euro für das Löschfahrzeug, 9,40 Euro für den Rüstwagen und 8,30 Euro für den Einsatzleitwagen. Interessant dürfte nun sicher sein, wie bei den kalkulatorischen Kosten gespart werden kann.