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Donaueschingen Fröhlichkeit erfüllt den Kirchenraum

Von
Donaueschingens Kantor Andreas Rütschlin (links) gratuliert Gastorganist Giuseppe Raccuglia für sein Gastspiel. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Rainer Bombardi

Donaueschingen. Meisterlich vorgetragene Kompositionen für Orgel erfüllten die Kirche St. Johann und machten aus der Stunde der Orgelmusik ein weiteres Mal ein kirchenmusikalisches Erlebnis.

Zum Auftakt der Sommerferien leitete nach 70 Minuten die "Sinfonia in D-Dur" von Pater Davide da Bergamo in eine heitere und beschwingte Urlaubzeit, welche die Mühen des Alltags vergessen ließ. Der italienische Organist Giuseppe Raccugli, seines Zeichens Student in Freiburg und unter anderem Organist in Pfarrer Erich Loks ehemaliger Gemeinde Müllheim-Badenweiler – hatte alle Register der Fröhlichkeit gezogen, die das sinfonische Werk seines Landsmanns ausmachten.

Hier ein bisschen Elemente der italienischen Nationalhymne, da ein wenig nach Drehorgelspiel klingende Karussellmusik und ein begeisterter Donaueschinger Kantor Andreas Rütschlin. 70 Minuten lang war Raccuglia zu Gast und verwöhnte die Zuhörer mit der gesamten Palette, welche die Orgel zu bieten hatte. Unter ihnen waren auch mehrere Urlaubstouristen, die überrascht waren von einem derartigen kirchenmusikalisches Angebot zum Wochenbeginn.

Angefangen hatte alles mit originärer Kirchenmusik eines der wohl größten deutschen Kirchenmusikers seiner Zeit. Die Fantasia und Fuge in g-Moll und das Choralvorspiel "Liebster Jesu, wir sind hier" von Johann Sebastian Bach wirkteneinzigartig charakteristisch in der Fassung des Organisten. Es folgten mit dem Concerto del Signor Vivaldi von Johann Gottfried Walter und vor allem Franz Liszts Präludium und Fuge über B-A-C-H zwei Stücke, in denen die gesamte Mächtigkeit und Ausdrucksstärke des Instruments zur Geltung kam.

Raccuglia nutzte die Chance, um die Stimmungswechsel innerhalb der Stücke besonders intensiv wiederzugeben. Locker-leicht leitete die Elevazione in As-Dur von Vincenzo Petrali zu einem weiteren Präludium und Fuge über – dieses Mal in C-Moll und aus der Feder von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Noch einmal gab es die Gelegenheit, in hohen kirchenmusikalischen Sphären zu schweben.

Lang anhaltender Beifall war der verdiente Lohn für ein großartiges Orgelkonzert in St. Johann und ein weiterer Beleg für die Akzeptanz, welche die Stunde der Orgelmusik inzwischen gefunden hat.

 
 

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Cornelia Spitz

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