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Donaueschingen Fachmesse im Zeichen der Biene

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Die neuen Donauhallen verwandeln sich in eine gigantische Imkerei. Foto: Bombardi

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Donaueschingen - Die 47. Berufs- und Erwerbsimkertage waren wieder ein Hit, was sich an den Besucherzahlen zwischen 4000 und 5000 Personen deutlich zeigte.

"Wir sind in Donaueschingen an den Kapazitätsgrenzen angelangt. Die Auslastung ist super, weshalb wir bei der Auswahl der Aussteller auf eine möglichst große Angebotsvielfalt achten," erläuterte Manfred Hederer, Präsident des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes (DBIB). Die Symbiose zwischen Fachseminaren im Mozart-Saal und Ausstellern im übrigen Teil der Donauhallen hat sich bestens bewährt und lockte Gäste zwischen Australien und Schweden bis aus Übersee an.

Im Fokus der Fachvorträge standen die Funktion der Imker als Dienstleister, der positive Einsatz technischer Methoden für eine erfolgreiche Imkerei, der gemäßigte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln versus eine Anwendung von biologischen Systemen oder auch das Spannungsfeld zwischen Imkerei, Landwirtschaft, Politik und Bürokratie.

Einer Goldgrube ähnelte das Angebot in den Ausstellungshallen, dessen Diversität das Herz eines jeden Imkers höherschlagen ließ. In Donaueschingen gibt es traditionell alles rund um die Haltung, Vermehrung und Zucht der Bienen, neueste und bewährte Imkereiwerkzeuge und -produkte. Hinzu kamen kleinere Schmankerln wie ein Workshop zur gesundheitsfördernden Wirkung der Bienenprodukte. Der Seminarablauf zur Honig-Sensorik hätte es locker mit jedem Weinseminar aufnehmen können.

"In den Fachvorträgen wird Tacheles geredet, hier wird jeder auf dem neuesten Stand aktueller Entwicklungen auf dem Gebiet der Imkerei gebracht", erklärte Johann Wirich. Der ehemalige Bräunlinger Vorsitzende des Imkervereins Baar-West nutzte die Fachvorträge während den Imkertagen, um sich in seinem Hobby auf dem Laufenden zu halten. Jasmin Reissner die eine Werbe- und Etikettenfirma leitet, sprach von einer kontinuierlichen organisatorischen Verbesserung. "Dank zahlreichen Fachgesprächen mit den Messebesuchern steigt mein Verständnis für die Imkerei immer mehr", bezeichnete sie die Offenheit gegenüber fachfremden Messebesuchern als weiteren Vorteil.

"Eine recht gute Resonanz, interessante Gespräche und sehr gute Referenzen der einzelnen Aussteller sind Gründe, wieso wir immer wieder gerne hierher kommen", sagten Manfred Karle und Andre Riehle. Die beiden sind Vorsitzende des Verbandes der Buckfast-Imker Süd. Sie nutzten die Chance, während den Imkertagen über den Tellerrand hinauszuschauen.

Wachsender Beliebtheit bei den Verbrauchern erfreut sich derzeit die Herstellung von Milch, deren Kühe sich mit Futter aus einem Betrieb mit bienenfreundlicher Landwirtschaft ernähren. Im Bundesland Baden-Württemberg ist der Konsum dieser Milch bereits auf täglich 12 000 Liter gestiegen. Zehn Landwirte beteiligen sich an dieser nachhaltigen Wertschöpfung in der Region.

Runder Geburtstag

Im kommenden Jahr feiert der Deutsche Berufs- und Erwerbs Imker Verbund (DBIB) in Donaueschingen seinen 90. Geburtstag. Das Festprogramm beinhaltet neben den 48. Imkertagen auch musikalische Unterhaltung und ein Abendprogramm. Drei Tage lang stehen die neuen Donauhallen im Zeichen der Imker und deren Produkte. Längst hat sich die Fachwelt auf die Donaustadt dafür als Austragungsort fokussiert, so auch das heimische Gastgewerbe mit einer Vollbelegung von diesem Run. "Wir kommen immer wieder gerne, insbesondere auch auf Grund der guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung", so Manfred Hederer, Präsident des Imkerverbandes.

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