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Donaueschingen Es gibt immer noch viel zu sagen

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Wer wird wohl der neue Chef im Donaueschinger Rathaus? Bürgermeister Bernhard Kaiser (rechts) und Tobias Butsch, Leiter der Abteilung zentrale Steuerung und Finanzen verfolgen gespannt die Redebeiträge der OB-Kandidaten. Foto: Spathelf Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Klaus Spathelf

Donaueschingen. Man hat es kaum für möglich gehalten. Auch beim dritten Termin, bei dem die drei OB-Kandidaten Björn Klotzbücher, Erik Pauly und Roland Wössner sich den Fragen einiger Donaueschinger Bürger stellten, strömten über 1000 Bürgerinnen und Bürger in den Mozartsaal der Donauhallen, der bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Den ersten "Lacher" heimste Bürgermeister Bernhard Kaiser ein, als er Tobias Butsch als derzeit einzigen Volljuristen im Donaueschinger Rathaus bezeichnete, der deshalb mit der Betreuung der Zeituhr beauftragt wurde. Bei den 15 Minuten, die jedem Kandidaten eingeräumt wurden, um sich und sein Programm vorstellen zu können, mussten die anderen beiden Kandidaten den Saal verlassen, allerdings nicht alleine. Ihnen wurde eine Assistentin zugeteilt, die sich auch darum zu kümmern hatte, dass alle wohlbehalten wieder auf der Bühne erscheinen konnten.

Den Auftakt der Fragestunde machte ein Villinger. Er hat vorgeschlagen, die deutschen Soldaten den Landräten aus Sigmaringen und Meßstetten anzubieten. Buhrufe aus dem Publikum und eine Absage aller drei Kandidaten waren die Folge. Stellvertretend dafür Erik Pauly als Oberstleutnant der Reserve: "Das ist keine gute Idee. Donaueschingen hat mit dem Abzug der Franzosen genug zu tun. Den Abzug der verbleibenden, deutschen Soldaten noch anzubieten, halte ich für völlig abwegig."

Eine Bürgerin aus Donaueschingen wollte Informationen von Roland Wössner bezüglich seines Führungsstils. Ihr war zu Ohren gekommen, dass die Polizeiführer mit harter Hand regieren. Der Konter des leitenden Polizeidirektors saß: "Die Führungsphilosophie der Polizei basiert auf einem kooperativen Stil. Eine Streifenbesatzung agiert völlig unabhängig und wird von keiner Einsatzzentrale bevormundet. Die Polizei agiert viel freier, als sich das manche Bürger vorstellen können."

Da bei der OB-Wahl in Donaueschingen zum ersten Mal 16- bis 18Jährige teilnehmen können, hat sich eine junge Wählerin ein Herz gefasst und die Kandidaten zu ihren Schwerpunkten der Jugendarbeit befragt. Björn Klotzbücher unterteilte die Jugendarbeit in drei Teilbereiche. Einmal die Jugendarbeit in Form von Kunst- und Musikschulen, Jugendarbeit in Vereinen, die es zu unterstützen gilt und das Kinder- und Jugendbüro. Roland Wössner ergänzte die Ausführungeum die Notwendigkeit einer Jugendkonferenz. Erik Pauly schloss sich seinen Kollegen an.

Ein großes Thema war die Aufnahme von Asylanten. Klotzbücher legte großen Wert auf den Begriff der professionellen Hilfe. "Die Menschen, die wir zu integrieren haben, werden lange hier in Donaueschingen bleiben. Wir müssen dabei alle zusammenhelfen, dass der Kontakt dieser Menschen zur einheimischen Bevölkerung schnell hergestellt wird." Erik Pauly warnte vor Vorurteilen. Er schlug Patenschaften vor, so dass sich Bürgerinnen und Bürger besonders um die neuen Mitbürger kümmern sollten. Roland Wössner verwies auf Arbeitskreise, die er schon zu diesem Thema in Villingen geleitet hatte. "es ist wichtig, dass die Menschen so schnell wie möglich die Sprache lernen. Vielleicht bringt man sie auch so weit, dass sie leichte Aufgaben in der Gemeinde übernehmen können. Es sollte auch dafür gesorgt werden, dass diese Menschen so schnell wie möglich Anschluss an Vereine ihrer Wahl bekommen können." Keine leichte Aufgabe.

 
 

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