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Donaueschingen (ff). Die "Vaude Mountainbike Trans Schwarzwald" macht heute auf ihrer fünften Etappe von Schonach nach Engen mit 475 Fahrern aus 14 Nationen in Donaueschingen vor dem Museum Biedermann Station. Dort wird für die Sportler eine Verpflegungsstation aufgebaut.
Die ersten Mountainbiker werden voraussichtlich ab 12.30 Uhr dort ankommen. Bis zum Eintreffen der letzten Fahrer kurz nach 14 Uhr hätten Donaueschinger damit Gelegenheit, Profis über die Schulter zu schauen, wie Kai Sauser von der Donaueschinger Event-Agentur als Veranstalter im Gespräch mit unserer Zeitung verrät.
Mit dabei sind die diesjährigen Transalp-Sieger Stefan Sahm und Karl Platt (Team Bulls), die MTB-Profis Hannes Genze und Andreas Kugler (Multivan Merida Biking) oder Uli Rottler, der bereits viermal den Trans-Schwarzwald gewonnen hat.
Gestern wurden die ersten Schilder vor der Stadt aufgehängt und die Strecke damit ausgewiesen. In der Innenstadt sorgen Streckenposten für ein Durchkommen ohne Behinderungen des Verkehrs. Dennoch sollten gerade Fußgänger ab 12.30 Uhr achtsam sein, denn der Weg führt über den Gehweg der Hermann-Fischer-Allee und über die Fußgängerbrücke der Brigach. Nach Querung der Käferstraße geht es über die Irmastraße, die Max-Egon-Straße und die Josefstraße zur Verpflegungsstation.
Danach zieht der bunte Tross der fünften Auflage dieser Schwarzwald-Überquerung mit den Rädern weiter über die Prinz-Fritzi-Allee in Richtung Grundbrücke und Kläranlage.
"Das Wetter können wir sicher nicht beeinflussen, doch gehören ein bisschen Regen und Matsch eben für Mountainbiker dazu", versichert Kai Sauser, dass sich die Radprofis sicher nicht vom Wetter abhalten lassen. "Dennoch haben einige bereits das Handtuch geworfen", erläutert Kai Sauser weiter. Das liege aber vor allem an den insgesamt 15 000 Höhenmetern auf der 537 Kilometern langen Strecke.
Kais Bruder Rik, mit dem er das Event gemeinsam organisiert, weiß als ehemaliger Rennfahrer und erfahrener Organisator genau, welche Etappe zum Härtetest wurde: die 78,4 Kilometer mit ihren 2620 Höhenmetern von Bad Wildbad bis Freudenstadt. Dort wurde das Rennen zur Belastungsprobe für Mensch und Material.
Wie die Donaueschinger Organisatoren mitteilen, wird in den beiden kommenden Jahren die Donaustadt zum Etappenziel des Wettbewerbs erklärt. Übernachtungen in Sammellagern und Siegerehrungen mit Veranstaltungsprogramm sollen dabei neben dem sportlichen Charakter auch ein gesellschaftliches Zeichen setzen.