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Donaueschingen Bürger schildern Pauly ihre Sorgen

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Fast 50 Hubertshofener beteiligen sich an der Wahlkampfveranstaltung des OB-Kandidaten Erik Pauly. Foto: Matuschke Foto: Schwarzwälder-Bote

Donaueschingen-Hubertshofen (mat). Im Gasthaus Adler präsentierte sich Oberbürgermeisterkandidat Erik Pauly vor rund 50 Zuhörern in lockerer Atmosphäre. Anderthalb Stunden vor Beginn des Bürgergespräches war er unter Führung des stellvertretenden Hubertshofener Ortsvorstehers Andreas Willmann und einigen Interessenten im Ort unterwegs, um den Ortsteil direkt kennen zu lernen.

Ein großes Anliegen der Bürger ist der barrierefreie Zugang zu den Toiletten im Bürgerhaus. Seit fünf Jahren wird der notwendige Umbau in den Haushaltsplanungen verschoben. Jetzt wird befürchtet, dass aufgrund des Abzuges der französischen Brigade auch in den nächsten Jahren kein Geld für Hubertshofen vorhanden sein wird, erläuterte Ortsvorsteher Heinz Weniger. Die Investitionen auf den frei werdenden Grundstücken dürfe jedoch nicht zu Lasten der Ortsteile gehen, signalisierte Pauly. Drei Schwimmbäder im Stadtgebiet seien zwar ein Luxus, doch diese müssten aus seiner Sicht erhalten bleiben. Deshalb sprach der 43-jährige Jurist der Arbeit des Fördervereins Schwimmbad, der den Betrieb des Bades seit Jahren mit vielen Eigenleistungen aufrecht erhält, einen hohe Respekt aus. Er versprach, das er im Sommer das Bad besuchen werde.

Beeindruckt gab sich Pauly vom weiteren ehrenamtlichen Engagement beim Bau des Bürger- und Feuerwehrhauses sowie in der Kommunalpolitik und unterstrich das Miteinander der Dorfgemeinschaft, dies habe er vorher noch nicht so gekannt.

Heftig diskutiert wurden die Busverbindungen von Donaueschingen nach Hubertshofen. Cordula Ritter, Elternbeiratsvorsitzende der Realschule Donaueschingen und Mutter zweier schulpflichtiger Kinder, sprach von einem "unzumutbaren Zustand". Bei einem sechs Stunden-Schultag gehen die Kinder um 7 Uhr aus dem Hause und kommen erst um 14.30 Uhr zurück, das sei nicht mehr tragbar. "Zudem fahren viele Busse nur noch bis nach Wolterdingen und wir müssen dort unsere Kinder mit Privatautos abholen", ergänzte Monika Winterhalter. Auch Wolterdingens Ortsvorsteher Reinhard Müller wurde zu dieser Problematik schon vielfach angesprochen und empfahl, dass sich die Betroffenen direkt an das zuständige Landratsamt wenden sollen.

Aus Sicht des OB-Kandidaten Pauly ist dieser Zustand ebenso ein großes Manko und sei auf alle Fälle zu optimieren.

Auf die Frage von Jörg Mietz zum Thema "fehlende Innenstadt" sah Pauly Handlungsbedarf. Es sollte versucht werden, das Stadtbild attraktiver zu gestalten, dies ist jedoch nur im Einklang mit den Einzelhändlern möglich. Auch in kleinen Ortschaften sollte die Breitbandversorgung verfügbar sein, so der Kandidat. Im Falle seiner Wahl werde Pauly nach Donaueschingen ziehen und seine Anwaltstätigkeit ruhen lassen. "Wenn gestattet, werde ich aber CDU-Mitglied bleiben", sagte er zum Abschluss.

 
 

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Cornelia Spitz

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