Dietingen-Rotenzimmern (apf). Als Anlieger der Grundstraße in Rotenzimmern angeregt hatten, Hochwasserschutzmaßnahmen zu ergreifen, machte sich der Ortschaftsrat Gedanken und schaute sich das fragliche Areal bei der Brücke in der Leidringer Straße an.

Als Idee kam ein kleiner Wall, etwa 30 Zentimeter hoch, vor einer Wiese, zwischen Trafohäuschen und Brücke, ins Spiel. Außerdem sollte eine kleine Mauer auf der anderen Seite der Brücke erhöht werden, merkt Ortsvorsteher Josef Schwende in der Ortschaftsratssitzung an.

Ob allerdings der Wall, der das Wasser abhalten soll, die Leidringer Straße zu überschwemmen und in Häuser auf der anderen Straßenseite, beim "Rößle", zu laufen, kommt, ist ungewiss. Eigentümer der Wiese lehnen bisher diese Idee ab, teilt der Ortsvorsteher mit. Die Idee von Dietingens Bürgermeister Frank Scholz, ein Gespräch mit dieser Erbengemeinschaft zu suchen, wird freundlich aufgenommen.

Die Ratsrunde ist sich im klaren, dass eine große Lösung, Hochwasser zu verhindern, nämlich Hochwasserschutz die Schlichem entlang bis nach Epfendorf zu betreiben, aus finanziellen Gründen, aber auch aus Gründen des Naturschutzes (Flora-Fauna-Habitat-Gebiet), Theorie bleiben wird.

Nichtsdestotrotz soll im Spätherbst oder im Winter das ziemlich zugewachsene Schlichemufer im Ort ausgedünnt werden. Fleißige Helfer aus Rotenzimmern sind dann gefragt. Früher sei das Ufer schließlich um einiges breiter gewesen, erinnert sich Josef Schwende.