Dietingen (apf). Mit dem Vorschlag, eine Kinderbetreuung in der Schule in den letzten zwei Wochen der Sommerferien anzubieten, konfrontiert Bürgermeister Frank Scholz den Dietinger Gemeinderat. Dies sei ein weiterer Schritt Richtung familienfreundliche Gemeinde.

Um den Bedarf zu ermitteln, soll eine Umfrage erfolgen. Angesprochen werden sollen von den Vorschulkindern bis zu den Entlassschülern der vierten Klassen alle Eltern. Die Betreuung soll im Schulgebäude erfolgen. An einen Obolus von 25 Euro pro Woche denkt die Verwaltung.

Das große Hurra löst der Bürgermeister damit jedoch nicht in der Ratsrunde aus. Grundsätzliche Bedenken (Solle denn den Eltern alles abgenommen werden? Schließlich gebe es in allen Ortsteilen Kinderferienbetreuung, die auch von denen in Anspruch genommen werden, die sie eigentlich nicht benötigen) werden geäußert.

Die Gemeinderäte sind auf jeden Fall gespannt auf das Ergebnis der Bedarfsabfrage, auf die Wünsche und Vorschläge der Eltern. Weil der Bürgermeister beobachtet hat, dass das Gros der Eltern in den ersten drei Ferienwochen in Urlaub sei, auch wegen der Handwerkerferien, scheine es mehrheitlich in den letzten zwei Ferienwochen zu klemmen. So sei er auf diesen Zeitrahmen gekommen.