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Podolski spielt auf Bewährung. Schluss mit lustig - deshalb verbieten sich vor seinem Heimspiel Sperenzchen. Am Samstag schleppte Podolski ein paar Mitspieler zum Boxkampf seines Kumpels Felix Sturm in die Kölner Lanxess-Arena. Eigentlich wollte er dort für Sturm den WM-Gürtel in den Boxring tragen. Das war keine so gute Idee. Der DFB riet dringend davon ab. Podolski solle den Ball flach halten.
Für Joachim Löw zählt das Hier und Jetzt. "Lukas lebt von seiner Laufarbeit und seiner Dynamik. Er weiß, dass er großes Vertrauen genießt", sagt der Bundestrainer und stärkt Podolski noch einmal den Rücken. Zugleich gibt er das Rennen um den Platz im linken Mittelfeld frei. Jetzt dürfen Toni Kroos (20) und Marko Marin (21) auf ihre Chance hoffen, vollmundig preist Löw ihre Vorzüge: "Kroos gefällt mir enorm aufgrund seiner spielerischen Qualität. Er ist sehr reif für sein Alter. Und Marin kann gerade defensiv eingestellte Gegner mit seinen Dribblings vor große Probleme stellen."
Einer wie Kroos nimmt eine solche Einladung gern an. Prompt richtet der Münchner eine Kampfansage an Podolski, den er in Belgien nach 70 Minuten abgelöst hatte: "Konkurrent ist jeder, der da spielt, wo ich spielen kann. Und ich kann links spielen. Wenn man das Gefühl hat, den Aufgaben gewachsen zu sein, will man auch spielen. Es ist doch normal, dass man so ehrgeizig ist."
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