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Es gibt ja noch viel zu gewinnen - Titel und persönliches Prestige. "Ich versuche immer, ans Limit zu gehen", sagt Klose, und das gilt auch oder erst recht gegen einen namenlosen Gegner wie Aserbaidschan, mit dem es die deutsche Elf am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) in Köln zu tun bekommt. "Gegen Brasilien oder Argentinien kann jeder gut spielen", sagt Klose in seiner unnachahmlich trockenen Art. Erst gegen solch unbequeme, auf konsequente Defensivtaktik getrimmte Außenseiter zeigt sich die Qualität eines Stürmers. Gerade jetzt, zum Saisonbeginn, wo er "noch mitten in der Vorbereitung" steckt und sich körperlich und gedanklich quälen muss: "Ich habe noch reichlich Luft nach oben", stellte Klose nach dem Sieg in Brüssel selbstkritisch fest.
"Es ist immer mein Ziel, so viele Tore wie möglich zu machen. Und ich bin überzeugt, dass das eine oder andere Tor noch hinzukommen wird", sagt er. Es klingt wie eine Drohung - für Joachim Streich, für Gerd Müller und dessen nachdrängenden Namensvetter Thomas Müller.
Sollen sie ruhig kommen, die jungen Kerle, denkt sich Altmeister Klose. "Das spornt mich sogar an. Momentan stemme ich mich noch dagegen. Doch irgendwann wird es nicht mehr gehen. Aber bis dahin kann es ruhig noch ein Weilchen dauern."
Das ist ein dehnbarer Begriff und trifft seine Befindlichkeit auf den Punkt: Für Miroslav Klose ist und bleibt der Fußball ein Spiel ohne Grenzen.
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