Frankfurt - Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Fluggesellschaft Eurowings in Deutschland platzen lassen. Die Lufthansa-Tochter habe in den bisherigen Verhandlungen Forderungen aufgestellt, die eine weitere Abschmelzung der Gehälter und Arbeitsbedingungen bedeuten würden, kritisierte die stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Sylvia de la Cruz. Sie drohte mit "massiven Arbeitskämpfen", falls das Unternehmen nicht einlenke. Eurowings forderte ihrerseits die Gewerkschaft auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.