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Deutschland Dax von starkem Euro gebremst

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Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen Foto: dpa

Frankfurt/Main - Der deutsche Aktienmarkt ist einmal mehr vom starken Euro ausgebremst worden. Der Dax gab zwischenzeitliche Gewinne wieder ab und schloss nach dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einem Abschlag von 0,04 Prozent bei 12 447,25 Punkten.

Der Euro stieg derweil über der Marke von 1,16 US-Dollar auf den höchsten Stand seit 2015. Am Aktienmarkt wird der starke Euro vor allem deshalb nicht gerne gesehen, weil er tendenziell die Exportchancen europäischer Unternehmen schmälert.

Auch die weiteren deutschen Indizes konnten ihre Gewinne nicht verteidigen: Der Index der mittelgroßen Werte MDax verlor am Ende sogar 0,63 Prozent auf 24 856,88 Punkte Der Technologiewerte-Index TecDax schloss bei 2291,85 Zählern. Dies war ein hauchdünner Abschlag von 0,01 Prozent.

Die EZB beließ den Leitzins auf ihrer Sitzung am Donnerstag auf seinem Rekordtief und gab auch sonst keine Hinweise auf ein Ende ihrer extrem lockeren Geldpolitik.

Eine Welle von Gewinnmitnahmen setzte im Dax vor allem den zuletzt erfolgsverwöhnten Lufthansa-Aktien zu. Sie büßten nach ihrem zur Wochenmitte erreichten Mehrjahreshoch am Indexende mehr als 8 Prozent ein.

Im MDax überzeugte der Autozulieferer Hella mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg im abgelaufenen Geschäftsjahr. Für die Aktien ging es um 3,55 Prozent hoch. Dagegen sanken die Titel des Duftstoffe- und Aromenherstellers Symrise um 2,29 Prozent. Analyst Michael Schäfer von der Commerzbank sprach von negativen Auswirkungen der enttäuschenden Resultate des schweizerischen Konkurrenten Givaudan.

Unter den Technologietiteln stachen Adva Optical mit einem Kurssturz um mehr als 17 Prozent negativ heraus. Der Telekomausrüster hatte im abgelaufenen Quartal unter dem starken Wettbewerb gelitten und enttäuschte beim Ausblick. Nicht viel besser erging es den Aktionären von Zooplus: die Aktien sackten im SDax um 9,5 Prozent ab. Sie litten unter der unerwartet schwachen Umsatzentwicklung des Onlinehändlers für Haustiefbedarf im ersten Halbjahr.

Europaweit war das Bild ähnlich wie beim Dax: Der EuroStoxx 50 stand zum Schluss hauchdünn mit 0,02 Prozent und 3499,49 Punkten im Minus. Während der Cac-40 in Frankreich moderat nachgab, behauptete sich der Londoner FTSE 100 bis zuletzt klar mit 0,77 Prozent im Plus. In New York bewegte sich der Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa derweil auch im negativen Terrain.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,31 Prozent am Vortag auf 0,32 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,03 Prozent auf 140,62 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,17 Prozent auf 162,08 Punkte zu. Ein Euro kostete zuletzt 1,1639 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,1485 (Mittwoch: 1,1533) US-Dollar festgesetzt.

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