Deutschland Immer mehr neue Vornamen - auch durch Einwanderer

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Vornamen von Schulkindern: In ein paar Jahren werden auch Godsgift, Buckminster und Schnuckelpupine eingeschult. Foto: Peter Steffen Foto: dpa

Leipzig - Mit Einwanderern wächst in der Bundesrepublik auch die Namensvielfalt. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 1000 Vornamen eingetragen, die es bei uns vorher nicht gab.

"Mit der Migration kommen neue Namen zu uns", sagt die Namensforscherin Gabriele Rodríguez von der Universität Leipzig. Allein im Jahr 2014 registrierten die Forscher 41.514 unterschiedliche Vornamen.

Doch nicht nur die Migration lässt die Anzahl der Vornamen steigen. Viele Eltern geben ihren Kindern auch immer ausgefallenere Namen. So bekomme inzwischen nur jedes zehnte Kind einen Namen, der in dem Geburtsjahr häufiger als zehn Mal eingetragen wird. Einige Paare zeigen sich durchaus kreativ. Xantippe, Anakin, Neymar, Sequoia, Godsgift, Buckminster, Schnuckelpupine, Prinz-Gold - alles Namen, die kürzlich auf deutschen Geburtsurkunden erfasst wurden.

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