Deißlingen-Lauffen (fus). Ehrungen langjähriger Mitglieder und Neuaufnahmen standen im Mittelpunkt des jüngsten Kolpinggedenktags der Kolpingsfamilie Lauffen.Bereits am Morgen gestaltete die Kolpingsfamilie unter anderem mit der Kolpingband den Gottesdienst in der St. Georgkirche mit. Am Nachmittag dann eröffnete Diakon Stephan Drobny mit einem geistigen Impuls die weltliche Feier zum Kolpinggedenktag. Bei den Ehrungen sagte Präses Elmar Schmeh, dass Ehrungen heutzutage auch eine symbolische Bedeutung hätten, denn heute sei es nicht selbstverständlich, sich in einem Verein längere Zeit zu engagieren.

Für 60 Jahre Treue zu Adolph Kolping wurde Siegfried Baur geehrt. Baur trat in Luzern in die Kolpingsfamilie ein, war lange Jahre in Schwenningen aktiv in der Kolpingsfamilie, und seit seinem Umzug nach Lauffen ist er auch in Lauffen aktiv. Er war treibender Motor bei den Senioren und verfasste 2003 in der Festschrift der Kirchengemeinde die Chronik der Kolpingsfamilie.

Den intensivsten Kontakt zu Adolph Kolping erfuhr er bei einer Wallfahrt an dessen Grab im Jahr 1950, als er im zerbombten Köln die Kriegsheimkehrer erlebte.

Für 40 Jahre Treue zur Kolpingsfamilie Lauffen wurde Wolfgang Flaig und Hartmut Glosch geehrt. In der Laudatio bezeichnete die Vorsitzende Rosmarie Hauser Hartmut Glosch als ein Original der Kolpingsfamilie Lauffen.

Seit 25 Jahren sind Christine Ebert, Irmgard Schmidt, Ingrid Keller, Daniel Schuhbauer und Konrad Bucher Mitglied in der Kolpingsfamilie Lauffen und erhielten deshalb Urkunde, Präsent und Ehrennadel überreicht.

Eine freudige Aufgabe für einen Präses sei auch die Neuaufnahme von Mitgliedern, so Elmar Schmeh. Zeige es doch, dass die Kolpingsfamilie wachse. Dorothea Tischler und Paul Zihsler wurden feierlich in die Kolpingsfamilie aufgenommen. Ein Jahresrückblick in Bildern rundete die weltliche Feier des Gedenktags ab.