Deißlingen Statt Kampfbahn feines Spielfeld
Schwarzwälder-Bote, 24.05.2012 21:00 Uhr
Statt des groben und unebenen Tennenplatzes soll neben anderen Maßnahmen ein feiner Kunstrasen das Kicken auf dem Deißlinger Sportareal Fürsten für die Fußballer der Sportgemeinde und des SV Lauffen bald wesentlich attraktiver machen. Die Platzumrandung soll gepflastert werden. Das neue Areal soll eingezäunt werden. Die Sportler sollen über einen separaten Aufgang direkt von den Umkleiden aus das Spiel betreten können. Fotomontage: SteinebrunnerFoto: Schwarzwälder-Bote
Deißlingen. Nach langem Warten könnte es jetzt ganz schnell gehen: Bis zur im September beginnenden neuen Spielrunde soll ein Kunstrasenspielfeld für die Deißlinger und Lauffener Fußballer zur Verfügung stehen. Für den ausrangierten roten Tennenplatz Ersatz zu schaffen, ist seit vielen Jahren ein Anliegen der Fußballer.
Der Gemeinderat gab jetzt mit der Gewährung eines 250 000-Euro-Zuschusses denn auch grünes Licht für den auf Kosten von maximal 410 000 Euro taxierten Sportplatzneubau. 70 000 Euro dürfen als Zuschuss vom Landesportbund erwartet werden. 90 000 Euro will die Sportgemeinde durch Eigenleistungen und Sponsering beisteuern. Sollte die Drainage des bisherigen "Rote-Erde"-Spielfeldes als für den neuen geeignet angesehen werden, könnten 25 000 Euro eingespart werden.
Rolf Schumpp, der beim Bauherrn, der Sportgemeimde Deißlingen (SGD), als Projektleiter fungiert, verwies auf eine umfangreiche Planungsarbeit. Und auch auf ein sich entwickelndes Einvernehmen mit dem Sportverein Lauffen, was die künftige gemeinsame Nutzung des Kunstrasenplatzes und die dafür notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen beträfe, die größtenteils von den beiden Vereinen zu leisten seien.
Im Idealfall könne man sich zusammen mit dem neuen Rasenspielfeld, das der SV Lauffen im Zuge seiner Umsiedlung ins Deißlinger Sportgebiet "Im Fürsten" bekomme, zwei optimale Hauptspielfelder für die Nutzung durch die beiden Vereine vorstellen.
Bürgermeister Ralf Ulbrich freut sich ebenfalls über die "fruchtbaren Gespräche", die es zwischen den beiden Vereinen in jüngster Zeit gegeben habe. Auch Gemeinderäte betonen, dass sich eine einvernehmliche Sportplatz-Strategie für alle Seiten auszahle.


