Dauchingen (spr). Traditionell richtet die Landjugend den Seniorennachmittag der Gemeinde in der Adventszeit aus. Johannes und Anja Schleicher, die Vorsitzenden der Dauchinger Landjugend, durften sich dabei am Sonntagnachmittag über eine voll besetzte Festhalle freuen.

Der gute Besuch zeigte, dass die Senioren aus Dauchingen gerne zu diesem vorweihnachtlichen Seniorennachmittag der Landjugend kommen. Dass diese Veranstaltung in all den Jahrzehnten gewissermaßen jung geblieben ist, dies beweist die Landjugend immer wieder aufss Neue, denn sie lässt sich jedes Jahr eine Überraschung einfallen. Sei es bei der Tischdekoration, die in Rot und Grün gehalten wurde, oder bei der kleinen Überraschung – so versteckten sich in den liebevoll gefalteten Servietten, selbst hergestellte Pralinen.

Er wisse nicht genau, seit wie vielen Jahren die Landjugend diesen Seniorennachmittag ausrichtet, doch bekannt sei, dass zu dieser Begegnung der Generationen immer leckere Torten und Kuchen gebacken würden, lobte Bürgermeister Torben Dorn in seiner Begrüßung die Landjugend. "Mein erstes Amtsjahr als Dauchingens Bürgermeister geht nun zu Ende, und wenn wir dem alten Mayakalender Glauben schenken, auch das Ende unserer Welt." Dorn erinnerte an Martin Luther, der gesagt habe: "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergehe, dann würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen". Diesen hoffnungsvollen Satz habe sich auch der Dauchinger Bürgerverein zu Herzen genommen und in diesem Jahr die Patenschaft für die Streuobstwiese oberhalb des Neckartales übernommen. Auch werde trotz diesen Hervorsagungen die Gemeinde Pläne für das nächste Jahr und weitere Jahre hinaus schmieden, dazu gehöre unter anderem die Erschließung von Bauplätzen im Wittum, informierte der Bürgermeister. Mit einer Weihnachtsgeschichte und einigen Volkstänzen, vorgeführt von den aktiven Mitgliedern der Landjugend, ließen sich dann die Senioren bei einem Gläschen Wein bestens unterhalten.