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Dauchingen - Als wenig frostfest haben sich die Narren der Region beim Nachtumzug am Samstag in Dauchingen erwiesen.
Angesichts zweistelliger Minusgrade blieb der Besuch des traditionellen Umzuges deutlich hinter dem Zuspruch vergangener Jahre zurück.
Wo sich sonst die Massen in Dreier- oder Viererreihen drängeln, taten sich in diesem Jahr erhebliche Lücken auf. Auch die teilnehmenden Gruppen waren zum Teil arg dezimiert, so dass der Umzug in diesem Jahr deutlich schneller als sonst vorüberging.
Schade für die gastgebenden Waldhexen, denn der Aufwand für die Absperrung und die anderen vorbereitenden Arbeiten war natürlich gleich geblieben. Die Vereine, die die Besenwirtschaften am Rande der Umzugsstrecke betrieben, dürften erheblich weniger Umsatz erzielt haben.
Jene, die gekommen waren, hatten dennoch ihren Spaß, denn Hexen, Teufel, Bären, Elche, Geister und alle möglichen anderen Gestalten strählten um so lieber – schon weil durch Bewegung ja Wärme entstand.
Der Stimmung in der Festhalle tat das kalte Wetter freilich keinen Abbruch, denn im Warmen ließen es die Guggemusiken richtig krachen, und die Tanzvorführungen verschiedener Zünfte heizten die Stimmung an.