Dauchingen 193 000 Hausbesuche absolviert

Schwarzwälder-Bote, 13.07.2012 01:33 Uhr

Dauchingen (spr). Die katholische Sozialstation wird ihre Präsenz in Dauchingen weiter ausbauen. Bis zum Jahresende will der Verein Räume im Ort angemietet haben. Dies sagte Geschäftsführer Hans-Peter Hable am Rande des ersten Dauchinger Patientags im Farrenstall.

Die katholische Sozialstation in Villingen, die als gemeinnütziger Verein unter dem Dach der Caritas organisiert ist, leistet im Ort vielfältige soziale Dienste. So betreuen 18 Mitarbeiter unter der Teamleitung von Schwester Klara März etwa 70 Patienten im Ort, wobei das Engagement im "Löwen" nicht mitgerechnet ist.

"Da werden die unterschiedlichsten Bedarfe bedient, von der ambulanten häuslichen Pflege nach Pflegestufe bis hin zur Behandlungspflege bei Kindern nach Unfällen", erläuterte Hable. Von den Mitarbeitern sei der Wunsch geäußert worden, die Patienten einmal nicht im häuslichen Umfeld zu betreuen, sondern sie zusammen im Farrenstall einen Nachmittag lang zu unterhalten, so Hable, wobei die Patienten sich so untereinander kennenlernen konnten, aber auch einmal alle Mitarbeiter. Daraus entstand der Patiententag, der von den Landfrauen mit Bewirtung unterstützt wurde.

Das Engagement der katholischen Sozialstation soll in Dauchingen weiter ausgebaut werden, kündigte Hable an. Derzeit suche man geeignete Räume in Dauchingen zur Miete, um ein Büro vor Ort zu eröffnen. "Dort können die Mitarbeiter Besprechungen abhalten, außerdem sollen Öffnungszeiten für Beratungen angeboten werden", kündigte Hable an.

Die Arbeit in Dauchingen verlaufe nicht zuletzt dank der vorzüglichen Unterstützung durch den Krankenpflegeverein sowie den Bürgerverein sehr positiv, dennoch blickt Hable nicht ganz sorgenfrei in die Zukunft: "Wir haben zunehmend Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden." Denn die Sozialstation ist auf Wachstumskurs, 193 000 Hausbesuche 2011 bedeuten eine Steigerung von mehr als zehn Prozent. Angesichts der demographischen Entwicklung ist für die Zukunft von ähnlichen Steigerungsraten auszugehen.

 
 
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