
Irgendwann kann man scheuern, so viel man will: Die Fugen zwischen den Badezimmer-Fließen wollen einfach nicht mehr weiß werden. Zu hartnäckig haben sich graue Ablagerungen, Schimmel oder Kalk in den Ritzen festgesetzt. Baumärkte bieten für dieses Problem zwar jede Menge Lösungen an - die Gesundheitshinweise auf den Antischimmelsprays klingen aber nicht gerade gesund. Und manch Fugenreiniger soll, so die Erfahrung eines Nachbarn, eine so durchschlagende Wirkung haben, dass die Fugen gleich mit herausgeputzt werden.
Der Fugenmarker (etwa über waschbaer.de, 7,50 Euro, in weiß, grau und beige) geht dezenter vor - und übertüncht die unschönen Ablagerungen einfach. Alles was man braucht, ist eine einigermaßen ruhige Hand, um die Fugen mit dem Stift nachzumalen. Wobei sich versehentliche Spuren auf den Fließen einfach wieder abwischen lassen, denn der Stift ist erst nach 24 Stunden völlig wasserfest. Praktischer Nebeneffekt: In der Farbe sind Stoffe, die neue Schimmelbildung erschweren sollen. Wie gesund das ist, geht aus der Anleitung jedoch nicht hervor.
Meine Oma übrigens hat für ihre strahlend weißen Fugen eine noch einfachere Lösung parat: Sie nimmt Backpulver, einen feuchten Lappen - und schrubbt.
4 von 5 Sternen (überdurchschnittlich)