Stuttgart - Der kleine Schwarze ist ganz schön vielseitig: Mal wird er schnell serviert, als Espresso, mal gibt’s ihn doppelt und nennt sich Caffè doppio oder mit Schuss als Caffè corretto. Doch vorzugsweise wird er mit sehr viel Milch getrunken. Fast die fünffache Menge des Kaffees wird beim Latte ­macchiato an Milch zugegeben. Doch das i-Tüpfelchen ist der Schaum. Der muss locker und cremig sein. Und genau das bereitet vielen in der heimischen Küche große Probleme: Generationen von Milchaufschäumern wurden schon ausprobiert. Doch egal ob manuell oder elektrisch – irgendwo hakte es immer: Entweder war die Batterie zu schnell leer, oder der Aufschäumer ist in sich schon so groß, dass er im Küchenschrank unheimlich viel Platz wegnimmt. Beides kann einem mit dem manuellen Milchschäumer „Made in Italy“ (beziehbar über www.waschbaer.de, 4,95 Euro) nicht passieren. Denn das zylinderförmige Gerät ist gerade mal so groß wie eine Pfeffermühle und muss manuell bedient werden: Etwas Milch in eine Tasse geben und kräftig stampfen. Wichtig: Die Milch muss entweder direkt aus dem Kühlschrank kommen oder recht heiß, aber nicht kochend sein, rät der Hersteller. Und tatsächlich: Nur unter dieser Voraussetzung schäumt die Milch nach einer halben Minute Pumpen ganz ordentlich. Der Italiener in Rom würde wahrscheinlich die Schnute ziehen, aber für ein Kaffeekränzchen mit Latte-macchiato-Müttern in Stuttgart langt es allemal.

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