Stuttgart - Mit einem stumpfen Messer eine Zwiebel klein schneiden ist doppelt zum Heulen: Es dauert zu lang, und obendrein werden die Zwiebelzellen nur zerdrückt statt zerstört. Weswegen genau die Stoffe austreten, die dann die Schleimhäute reizen.

Schnell mal nachschärfen war mit einem herkömmlichen Schleifstein etwas mühsam. Vor allem aber musste man ein wenig darüber Bescheid wissen, wie die Klinge gewetzt wird, damit sie nicht noch mehr abstumpft. Der 3-in-1-Messerschärfer (etwa über www.proidee.de, 17,95 Euro) dagegen gibt durch ­Schleifkerben genau vor, in welchem ­Winkel das Messer geführt werden muss. Und er verhilft auch Scheren und Wellenschliffmessern zu neuer Schärfe. Geheult werden danach allenfalls noch Freudentränen vom glücklichen Koch.

4 Sterne (überdurchschnittlich)

 
          8