Von Alfred Verstl

Calw-Altburg. Groß ist die Welle der Hilfsbereitschaft für die Familie, deren Haus in der Nacht zum Dienstag gebrannt hatte (wir berichteten). Betroffen waren eine Familie mit zwei Kindern im Alter von neun und 14 Jahren. Der Vater schwebt nach wie vor in Lebensgefahr und liegt in der Universitätsklinik Tübingen.

Nicht nur aus Altburg, sondern aus der ganzen Umgebung kommt Hilfe, freut sich Ortsvorsteher Andreas Hilsenbeck. Vor allem wird an die Kinder gedacht. Um ihnen an Weihnachten eine Freude zu machen, ist vor allem Spielzeug gespendet worden.

Die Sachspenden koordiniert Pfarrer Klaus Sindlinger. Christa Calmbach hat zusammen mit anderen Altburgern ein Spendenkonto eingerichtet. "Ich kann da nicht zu sehen", sagte sie im Gespräch mit unserer Zeitung.

Derzeit ist die Familie bei Nachbarn untergebracht. Ab 1. Januar stellt ihnen ein Altburger Bürger zur Miete eine möblierte Wohnung zur Verfügung. Auch die Bekleidung ist offensichtlich noch weitgehend brauchbar. Sie ist durch den Feuerwehreinsatz nass geworden und nun laut Hilsenbeck weitgehend wieder getrocknet und erhalten geblieben.

Die Mutter der Familie hat kein Auto. Sie würde sich freuen, wenn sich jemand findet, der sie gelegentlich nach Tübingen mitnimmt, um ihren Mann in der Uniklinik besuchen zu können.

Wer sich dazu bereit erklärt, kann sich an das Pfarramt Altburg, Telefon 07051/16 83 89, wenden. Wer spenden möchte, wendet sich an Christa Calmbach, Telefon 07051/5 15 14.